Bastian Yotta: "Mein Vater hat keine Eier"

Bastian Yotta: "Mein Vater hat keine Eier"
Bastian Yotta polarisierte im Dschungelcamp 2019 © TV NOW, SpotOn

Interview nach dem Dschungel-Aus

Kaum jemand im Dschungelcamp polarisierte die Zuschauer in diesem Jahr so sehr wie Bastian Yotta (42). Vor allem die Fehde mit Chris Töpperwien (44) zog sich über die gesamten zwei Wochen. Doch auch die schweren Vorwürfe gegenüber seinem Vater teilten die Fans in zwei Lager. Hat er ihn wirklich während der Kindheit geschlagen? Im Interview mit spot on news nach seinem Auszug nimmt Yotta kein Blatt vor den Mund und beschuldigt seinen Vater erneut...

Es hat für Sie knapp nicht fürs Finale gereicht. Sind Sie enttäuscht oder stolz auf das Erreichte?

Bastian Yotta: Ich finde das sensationell. Vor allem auch im Hinblick auf die Schlagzeilen, die mir mein Manager gezeigt hat. Was da von den Medien gegen mich veranstaltet wurde... Gefühlt ist das ein erster Platz. Geil, wie stark mein Support von den Fans war. Danke an alle, die mich unterstützt haben: Ihr seid die Besten!

Sie haben im Camp natürlich polarisiert, deswegen auch die vielen Schlagzeilen. Nach den wenigen Stunden in der Freiheit: Würden Sie irgendetwas anders machen?

Yotta: Ich würde alles genauso wieder tun. Man muss auch sagen, dass ich viel mehr gemacht habe, als was gezeigt wurde. Das ist ja immer nur ein Zusammenschnitt, teilweise aus dem Zusammenhang gerissen. Ich habe auf jeden Fall 100 Prozent gegeben.

Eines der großen Themen des diesjährigen Dschungelcamps war natürlich die Fehde zwischen Ihnen und Chris. Sind Sie sich draußen schon begegnet?

Yotta: Nein, bisher noch nicht. Aber ich muss ganz klar sagen: Das Kriegsbeil ist für mich begraben und alles was im Dschungel hinter irgendwelchen Rücken erzählt wurde, sollte auch im Dschungel bleiben.

Dennoch hat Chris Sie auch zuletzt immer wieder versucht zu provozieren, worauf Sie zumeist erstaunlich ruhig reagiert haben. Wie nahe an der Explosion waren Sie zwischenzeitlich?

Yotta: Ja klar, ich habe mich brutal zusammenreißen müssen. Er versucht ja seit 16 Tagen in einer Tour mich zu provozieren. Auch nachdem wir Frieden geschlossen hatten, hat er das weitergetrieben. Darum habe ich auch zuletzt am Lagerfeuer einfach gesagt: "Chris, bitte red' mit meiner Wasserflasche weiter."

Sie haben im Dschungel über Ihre schwere Kindheit gesprochen. Nach Ihren Aussagen sind Sie von Ihrem Vater geschlagen worden. Der reagierte mittlerweile und bezeichnete Sie als Lügner. Was sagen Sie dazu?

Yotta: Heute ist der Tag, an dem ich den ganzen Respekt vor meinem Vater verloren habe. Er hätte sagen können: "Ja, das stimmt und es tut mir leid." Darauf warte ich seit 42 Jahren. Letztes Jahr sind meine geliebten Großeltern verstorben, als letzte Zeitzeugen, und er macht jetzt den Mund auf und sagt, dass es nicht wahr sei. Dieser Mann hat kein Rückgrat, keine Eier. Ich bin so enttäuscht vom eigenen Vater. Wahnsinn.

Jetzt steht Aussage gegen Aussage.

Yotta: Wer mich im Dschungeltelefon gesehen hat, der weiß, dass ich die Wahrheit sage. Wenn das gespielt gewesen wäre, dann wäre ich einer der erfolgreichsten Schauspieler in Hollywood. Man muss sich das mal vorstellen: Ich habe vor laufenden Kameras erzählt, dass ich ihn immer noch Liebe und Kontakt zu ihm möchte. Und seine Reaktion ist, mich als Lügner zu bezeichnen. Dem Mann ist nicht mehr zu helfen. Ich glaube, das macht keinen Sinn mehr.

Immer wieder wurde thematisiert, dass Sie im Camp schmäler geworden bist. Wie viel Masse haben Sie verloren?

Yotta: Sage und schreibe sieben Kilo! Das ist schon einiges, wenn man bedenkt, dass ich ja schon mit wenig Fett in den Dschungel gegangen bin. Das hat ganz schön runtergezogen.

Peter, Felix und Evelyn stehen im Finale. Wer wird in Ihren Augen das Rennen machen?

Yotta: Alle drei stehen zu Recht im Finale und alle drei sind tolle Persönlichkeiten, jeder auf seine Art. Ich glaube aber, dass sich Felix durchsetzen wird. Er ist ein Schwiegersohn wie er im Buche steht, werdender Familienvater mit der schwangeren Freundin daheim. Ich glaube, er rockt das. Ich würde mir aber Peter wünschen, weil ich mit ihm sehr freundschaftlich verbunden bin.

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