Barack und Michelle Obama: Ab jetzt hängen sie als Gemälde in der National Portrait Gallery

Die Obamas in Öl auf der Leinwand

Seit Barack Obama sein Präsidentenamt abgelegt hat, scheint der 56-Jährige nur noch lässiger zu werden: Ob beim Kite-Surfing im Urlaub oder als 'Santa Barack' im Weihnachtsmann-Look, nichts scheint ihn und seine Ex-First-Lady Michelle aus der Fassung zu bringen. Einfach abhängen, das könnte also spätestens jetzt ihr neues Motto werden, zumindest als Gemälde. Das ehemalige Präsidentenpaar hängt jetzt nämlich in Öl auf Leinen in der National Portrait Gallery in Washington, USA.  

Porträts mit tiefgründiger Botschaft

Barack Obama und Michelle Obama
Die Porträts des Paares hängen ab jetzt in der National Portrait Gallery in Washington. © dpa, Andrew Harnik, AH axs

Das Porträt Barack Obamas zeigt ihn genauso, wie er den meisten in Erinnerung geblieben ist: in enspannter Haltung, lässig auf einem Stuhl sitzend. Ob das Werk Obama selbst gefällt? "Ziemlich scharf", sei es zwar, so der 56-Jährige während der Enthüllungs-Zeremonie. Ein bisschen kleinere Ohren hätte er sich auf seinem Bildnis aber doch gewünscht. 

Auch seine Gattin Michelle wird von nun an die Wände der Porträtgallerie zieren. Sie hoffe, mit ihrem Bild junge schwarze Mädchen inspirieren zu können: "Ich weiß, welchen Einfluss das auf sie haben wird, denn ich war selbst einmal eines dieser Mädchen." 

Die Tradition, den Präsidenten nach der Amtszeit auf der Leinwand zu verewigen, wurde 1994 unter George W. Bush gestartet. Die beiden Künstler Kehinde Wiley und Amy Sherald wählten die Obamas selbst aus. Mit ihrer Wahl sorgten sie für eine Premiere: Erstmals durften hier schwarze Künstler ans Werk.  

Welchen persönlichen "Schönheitsmakel" der Ex-Präsident an seinem Porträt am liebsten geändert hätte, das erfahren Sie im Video!