Richtig essen nach persönlichem Ayurveda-Typ

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Frau isst Müsli mit Beeren und Nüssen © Getty Images/iStockphoto, Foxys_forest_manufacture

Welcher Ayurveda-Typ sind Sie?

Bei der indischen Heilkunstlehre Ayurveda steht die Gesunderhaltung des Körpers im Fokus. Sie stützt sich auf die fünf Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft und Raum. Aus ihnen speisen sich die drei energetischen Grundkräfte unseres Körpers und damit drei verschiedene Ayurveda-Typen: Vata, Pitta und Kapha. Diese bestimmen die individuelle Konstitution eines Menschen, der nach der Ayurveda-Lehre mit einer Mischung dieser drei Doshas geboren wird. 

Die Typen Vata, Pitta und Kapha gehen etwa unterschiedlich mit Stress um und profitieren von unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten. Welcher Ayurveda-Typ zu Ihnen passt und was das für Ihre Ernährung bedeutet, zeigen wir hier.

Der Vata-Typ

Bowls of fresh vegan muesli with various berries, currants and almond milk PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY EVGF03518
Der Vata-Typ sollte am besten warme Mahlzeiten zu sich nehmen - zum Beispiel lauwarmen Haferbrei mit Beeren. © imago images/Westend61, Eva Gruendemann via www.imago-images.de, www.imago-images.de

"Vata" bedeutet Luft und Wind und steht für das Prinzip Leichtigkeit, Aktivität und Bewegung. Dementsprechend zeichnen sich Vata-Typen durch Lebensfreude und Energie aus. Optische Merkmale sind eine schlanke, grazile Figur, trockene Haut, feines Haar und gut sichtbare Venen. Wer leicht friert und niedrigen Temperaturen nichts abgewinnen kann, gehört wahrscheinlich zu diesem Dosha.

Außerdem gibt es beim Vata in Sachen Essen nur zwei Extreme: Heißhungerattacken oder schlichtweg gar keine Mahlzeit. Damit der Biorhythmus wieder richtig läuft, empfiehlt es sich, kleinere, dafür aber mehrere Mahlzeiten pro Tag zu sich zu nehmen - am besten warm. Denn erstens liegt Wärme dem Vata und zweitens bedeutet Wärme im Ayurveda Energie.

Zum Frühstück eignet sich deswegen ein lauwarmer Haferbrei mit Früchten. Damit der Wasserhaushalt stets im Gleichgewicht bleibt, sollten es neben Beeren vor allem Früchte mit hohem Wassergehalt (Nektarine, Kiwi, Birne) sein. Da Vata-Typen wegen eines oft fehlenden Unterhautgewebes unter trockener Haut leiden, darf es gern auch mal eine Wassermelone oder Kokosnuss sein. So wird der Feuchtigkeitsgehalt der Haut gesteigert und beugt Dehydrierung vor.

Der Pitta-Typ

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Der Pitta-Typ profitiert von einer vegetarischen Ernährung. © imago images/Westend61, Larissa Veronesi via www.imago-images.de, www.imago-images.de

"Pitta" bedeutet Galle und besteht aus den Elementen Feuer und Wasser. Ein gutes Stichwort, denn der feurige Pitta macht sich sehr viel Stress und Druck, obwohl er systematisch und organisiert vorgeht. Viele Perfektionisten dürften sich jetzt wiedererkennen. Der Pitta hat zwar eine gute Verdauung, neigt aber zur Übersäuerung.

Deswegen sollte man so weit als möglich auf tierische Produkte wie Fleisch und Eier verzichten. Eine vegetarische Ernährung kommt dem Pitta entgegen, da Gemüse und Obst als basisch gelten und für einen ausgeglichenen Säure-Base-Haushalt im Körper sorgen. Da der feurige Dosha oft unter Hautunreinheiten und einer sonnenempfindlichen Haut leidet, sollte man zu einer Tagespflege mit Lichtschutzfaktor greifen.


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Der Kapha-Typ

Vegetarian man mixing vegetable salad in bowl
Ein Mann mischt einen Salat in einer Salatschüssel. Vor ihm auf dem Tisch liegt Gemüse.
Der Kapha-Typ sollte sich kohlenhydratarm ernähren. © Getty Images/iStockphoto, DragonImages

Der Kapha-Typ neigt zur Trägheit. Die meisten Kaphas sind leicht übergewichtig oder haben einen starken Körperbau. Der "gemütliche Dosha" geht Dinge methodisch und langsam an und hat dementsprechend auch eine langsame Verdauung. Für den Kapha ist deshalb regelmäßiges Entgiften wichtig. Fastenkuren helfen beim Entschlacken und bringen die Kapha-Konstitution wieder auf Vordermann. Entweder setzt man dabei auf die Einnahme von Heilerde oder einfache Kräutertees.

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Um den unliebsamen Speckröllchen auf den Leib zu rücken, sollten auch die Kohlenhydrate reduziert werden. Früchte gehören mit einem hohen Anteil an Antioxidantien (Beeren und Birnen) unbedingt auf den Tisch. Das schützt die Zellen zusätzlich vor der Sonne und freien Radikalen.


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