Trotz umstrittener #allesdichtmachen-Aktion

Axel Prahl und Jan Josef Liefers verlängern beim Münster-"Tatort"

Axel Prahl und Jan Josef Liefers verlängern beim Münster-"Tatort"
Ermitteln seit 2002 in Münster: Axel Prahl (l.) und Jan Josef Liefers © imago images/Revierfoto, SpotOn

Mindestens sechs weitere Folgen

Das beliebteste "Tatort"-Ermittlerteam bleibt an Bord. Wie der Schauspieler Axel Prahl (61) selbst in der "Bild"-Zeitung bestätigte, haben er und sein Kollege Jan Josef Liefers (56), besser bekannt als Kommissar Thiel und Professor Boerne, ihre Verträge verlängert. "Die Tinte ist trocken", sagte Thiel demnach. Man plane mindestens sechs weitere Folgen. Wichtiger als die Gage sei laut Prahl dabei die Qualität der Drehbücher gewesen: "Die Storys müssen stimmen."

Kritik am Tatort-Duo wurde laut

Dabei hatte der nordrhein-westfälische SPD-Politiker und WDR-Rundfunkrat Garrelt Duin (53) gefordert, dass Jan Josef Liefers und Ulrich Tukur zukünftig nicht mehr in ihren "Tatort"-Rollen zu sehen sind. Der Grund war die Teilnahme der Schauspieler an der umstrittenen Aktion #allesdichtmachen. Doch nur wenige Stunden twitterte Garret Duin folgende Anpassung: "Der Tweet heute Morgen war Mist. Inhaltlich überzogen und meiner Rolle als Mitglied im Rundfunkrat nicht angemessen. Meine Kritik, dass angesehene Leute sich leichtfertig in die Nähe von Querdenkern und anderen Trollen begeben haben, bleibt."

Im Video: #Allesdichtmachen-Aktion löst Diskussionen aus

#Allesdichtmachen-Aktion löst Diskussionen aus
03:09 Min

#Allesdichtmachen-Aktion löst Diskussionen aus

Top-Quoten am laufenden Band

Boerne und Thiel gehen bereits seit 2002 für den WDR auf Täterfang und waren bislang in 38 Folgen zu sehen. Den neuesten und damit 39. Fall "Rhythm and Love" strahlt das Erste bereits am kommenden Sonntag, den 2. Mai, ab 20:15 Uhr aus. Die mit Slapstick und allerhand Klamauk angehauchten Filme gelten nach mehreren Umfragen als das beliebteste Format der Kult-Krimireihe und erzielen Topquoten am laufenden Band. Regelmäßig schalten deutlich mehr als zehn Millionen Zuschauer ein, wenn Prahl und Liefers auf Täterfang gehen.

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