Arnold Schwarzenegger hält Donald Trumps Einreise-Dekret für "übereilt"

"Lässt uns dumm aussehen": Arnie rüffelt Trump
Polit-Profi Arnold Schwarzenegger ist über die jüngsten Entscheidungen Donald Trumps nicht erfreut © Faye Sadou/AdMedia/ImageCollect, SpotOn
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Schwarzeneggers Ratschlag

Beide waren sie Stars, bevor sie in die Politik gingen. Beide sind mit den Republikanern verbandelt. Beide sind mit markigen Sprüchen berühmt geworden - und haben sich als Gastgeber der gleichen TV-Show versucht. Da sollte man doch meinen, Arnold Schwarzenegger (69, "Terminator") hätte einiges an Verständnis für seinen Kollegen Donald Trump. Aber weit gefehlt: Beim jüngst von Trump ausgesprochenen Einreiseverbot für Angehörige sieben verschiedener Nationen hört für "Arnie" der Spaß auf. In einem TV-Interview hat der frühere Gouverneur Kaliforniens dem frisch vereidigten US-Präsidenten einen Rüffel mit auf den Weg gegeben.

Im Studio-Gespräch beim Sender "Extra" betonte Schwarzenegger, er selbst sei einmal als Inhaber einer Green Card in die USA gekommen - so, wie nun so einige plötzlich ausgesperrte Reisende aus den betroffenen Ländern. Trump habe sein Dekret "übereilt" herausgegeben, kritisierte er. "Das ist verrückt und lässt uns dumm aussehen, wenn das Weiße Haus so schlecht vorbereitet ist, solche Arten von Erlässen herauszugeben."

Allerdings: Als eingefleischter Trump-Gegner zeigte sich Schwarzenegger wiederum auch nicht. Das größte Problem an dem umstrittenen Erlass sei seine schlampige Umsetzung gewesen, erklärte der 69-Jährige. Er kenne die Schwierigkeiten, vor denen man als neuer Amtsinhaber stehe, sagte Schwarzenegger weiter: "Man geht da als Neuer rein, hat ein neues Team und Fehler werden gemacht. Ich hoffe, das ist ein Weckruf für sie." Für seine eigene neue Aufgabe hat Schwarzenegger allerdings offenbar keinen Rat Trumps gebraucht: Er hat den Milliardär Anfang Januar als Gastgeber der NBC-Show "The Celebrity Apprentice" abgelöst.

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