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Ariana Grande: Posttraumatische Belastungsstörung ist beängstigend

Ariana Grande: Posttraumatische Belastungsstörung ist beängstigend
Ariana Grande zeigt verstörende Bilder © Andres Otero/WENN.com, WENN

Sängerin Ariana Grande hat ihre Posttraumatische Belastungsstörung auf Instagram öffentlich gemacht, indem sie Scans eines gesunden und ihres Gehirns nebeneinander stellte.

Ariana Grande (25, ‘thank u, next’) stand in Manchester auf der Bühne, als ein Attentäter mehrere Menschen in den Tod riss. Das ist natürlich nicht spurlos an Ariana vorbei gegangen, die seitdem an Posttraumatischer Belastungsstörung leidet. Wie verheerend die wirklich ist, zeigt sie nun auf eindrückliche Weise auf Instagram.

Ein extremer Fall

Dazu stellte sie den Scan eines gesunden Gehirns und eines von Posttraumatischer Belastungsstörung betroffenen Gehirns nebeneinander. Letzteres weist im Gegensatz zum gesunden Gehirn mehrere Bereiche auf, die weiß hinterlegt sind. Darunter machte Ariana einen Scan ihres Gehirns öffentlich. Auf den vier Bildern aus unterschiedlichen Perspektiven ist deutlich zu erkennen, dass ihr Gehirn zahlreiche weiß hinterlegte Areale aufweist – sogar mehr, als auf dem Beispielbild eines von Posttraumatischer Belastungsstörung betroffenen Hirns zu erkennen waren. Vielen Fans haben diese Bilder auf eindrückliche Weise die Augen geöffnet.

Zeit heilt die Wunden nicht

Bereits im Juni des vergangenen Jahres hatte Ariana gegenüber der britischen ‘Vogue’ über das Trauma gesprochen, das sie infolge des Attentats in Manchester erlitten hat. Seitdem leide sie immer wieder unter Angst und Schwindel: "Alle haben mir das gesagt. Es ist so schwer, darüber zu sprechen, weil so viele Menschen so viel gelitten haben, solch schwere Verluste verkraften mussten. Aber ja, es ist real. Ich kenne diese Familien und meine Fans, und jeder von ihnen hat sehr stark gelitten. Die Zeit ist am wichtigsten. Ich habe das Gefühl, ich sollte gar nicht über meine Erfahrung sprechen. Ich sollte gar nichts sagen. Ich glaube nicht, jemals wissen zu werden, wie ich darüber sprechen soll, ohne zu weinen."

© Cover Media