Archie Harrison: Deshalb hat er keinen Prinzen-Titel bekommen

Archie wird kein gewöhnlicher Royal-Sproß
01:19 Min Archie wird kein gewöhnlicher Royal-Sproß

Baby Archie darf lediglich "Master Archie" genannt werden

Im Gegensatz zu seinen royalen Cousins George (5), Charlotte (4) und Louis (1) ist dem kleinen Archie Harrison Mountbatten-Windsor (außer eines imposanten Namens) kein Titel zuteilgeworden. Diese Entscheidung haben die stolzen Eltern ganz bewusst getroffen, wie RTL-Royal-Experte Michael Begasse weiß: "Prinz Harry und Herzogin Meghan wollten ihrem Söhnchen die Möglichkeit geben, ein möglichst normales Leben führen zu können. Wer einen Titel trägt, der trägt auch entsprechende Pflichten und kann von der Krone eingespannt werden."

Auch abgesehen vom Namen wird der kleine Mini-Royal ziemlich anders aufwachsen, als die Sprößlinge von Prinz William und Herzogin Kate. Was seine Erziehung von der der anderen unterscheiden wird, verrät Michael Begasse im Video.

Alles könnte sich ändern, wenn Prinz Charles König wird

Wer welchen Adelstitel bekommt, entscheidet die Queen. Vor der Geburt des Nachwuchses können die Eltern jedoch entscheiden, ob das Baby den Titel, der ihm zusteht, bekommt oder nicht. Diese Entscheidung kann Archie, wenn er einmal größer ist, dann nicht wieder rückgängig machen, es sei denn, der dann regierende Monarch stimmt zu. 

In Baby Archies Fall könnte allerdings noch ein weiterer Aspekt greifen und ihn zum "Prinz" machen. Ein über 100 Jahre altes Gesetz des damaligen Königs George V. soll es möglich machen, so das britische Blatt "The Sun". Die 1917 erlassene Anordnung besage, dass alle Enkelkinder von männlichen Nachfahren des Throninhabers automatisch einen Titel als "Prinz" oder "Prinzessin" spendiert bekommen. Kurzum: Sobald Großvater Prinz Charles (70) den Thron besteigt, kann sich auch der kleine Archie über den Adelstitel freuen.