Anne Hathaway und Rebel Wilson in „Glam Girls“: Hochstapler-Remake mit Girl Power

„Glam Girls“ - es ist nicht alles Gold, was glänzt
01:43 Min „Glam Girls“ - es ist nicht alles Gold, was glänzt

Kurzkritik im Video

Anne Hathaway und Rebel Wilson mischen als Trickbetrügerinnen reiche Männer auf, die eine mit Stil und eiskaltem Charme, die andere mit Körpereinsatz und Brachialhumor. Wie sich die beiden im Komödien-Remake „Glam Girls“ schlagen, verraten wir im Video - anderthalb Stunden Film in anderthalb Minuten.

Remake vom Remake: „Glam Girls"

Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: Anne Hathaway als kontrollorientierte Josephine mit einem Faible für quietschbunte Edelklamotten und Rebel Wilson als schnoddrige Penny mit einem Hang zu Wurstpellen-Outfits. Und doch haben sie in der Komödie „Glam Girls“ das gleiche Ziel: Typen mit reichlich Schotter auszunehmen. Was läge da näher als zusammenzuarbeiten?

Also gibt die stilbewusste Josephine der prolligen Penny schnell einen Crash-Kurs in Eleganz und Etikette - nun ja, im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Doch schnell gibt's Zoff um Zaster und Revier. Beide wollen das mondäne Riviera-Kaff Beaumont-sur-Mer für sich allein haben und steigern sich in einen absurden Wettstreit um einen spargeligen Tech-Gründer, der ordentlich Schotter haben soll, hinein. 

Wem's bekannt vorkommt: Die Hochstapler-Story wurde schon zwei Mal verfilmt - 1964 waren Marlon Brando und David Niven „Zwei erfolgreiche Verführer“, 1988 Michael Caine und Steve Martin „Zwei hinreißend verdorbene Schurken“. Nun also das Ganze noch mal mit Girl Power. Liegt ja im Trend - siehe „Ghostbusters“ und „Ocean's 8“. Regie-Debütant Chris Addison gibt sich alle Mühe, die etwas angestaubte Heiratsschwindler-Thematik ins Zeitalter von Tinder und Kryptowährung zu verlegen. Ob's gelingt, verraten wir in unserer Video-Kurzkritik.