Anke Engelke versteht nicht, warum Horrorfilme erfolgreich sind

Anke Engelke: Horror ist das schlimmste Genre für mich
Anke Engelke © WENN.com, Cover Media

Ich raffe das nicht

Anke Engelke (51) mag keine Horrorfilme.

Die Schauspielerin ('Frau Müller muss weg!') findet es nicht schön, wenn Menschen zersägt werden, ihnen das Herz herausgerissen wird oder ihnen ähnliches Ungemach auf der Leinwand begegnet. "Das ist für mich das schlimmste Genre der Welt", schüttelte die Wahl-Kölnerin im Gespräch mit der 'Rheinischen Post' den Kopf. "Dass dieses Genre so erfolgreich ist, das raffe ich nicht."

Auch für "Ballerfilme" hat Anke wenig Verständnis: "Ich verstehe nicht, dass wir uns für Amnesty International stark machen, für Frieden und gegen Krieg sind, und dann schaut man freiwillig Filme, in denen Menschen getötet werden. Kapier ich nicht."

Aber Menschen lassen sich nun einmal gerne Angst einjagen oder sich von diesem Gefühl vereinnahmen - und diesem Thema widmet sich die dreifache Mutter in ihrer neuen Reportage 'Sowas wie Angst - Eine Suche mit Anke Engelke'. Sie selbst hat keine Angst, sich bei ihrer Arbeit zum Affen zu machen und notfalls Stille auf ihre Gags aushalten zu müssen:

"Ich liebe die Irritation, liebe es, mich zu irritieren und zu gucken: Stirbst du jetzt, wenn du das machst, fällst du einfach tot um, weil es peinlich ist? Oder kommst du daraus hervor?", berichtete Anke Engelke unlängst dem 'Tagesspiegel' und auf die Frage, wie sie sich dabei fühle, grinste sie: "Super, weil ich ja sonst keine Drogen nehme." 

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