Angezeigt wegen Beamtenbeleidigung: Das sagt Attila Hildmann zu den Vorwürfen

Berliner Polizei zeigt Attila Hildmann an

Es fing eigentlich recht harmlos an: Die Berliner Polizei wollte Attila Hildmann ein Knöllchen schreiben, weil er seinen Porsche falsch geparkt hatte – sagen zumindest die Beamten. Doch es endete damit, dass der Vegan-Koch festgenommen, in Handschellen abgeführt und kurz danach wieder freigelassen wurde. Der TV-Promi bekam eine Anzeige wegen Widerstands und Beleidigung, teilte die Polizei mit. Ihm droht eine Geld - oder eine Haftstrafe und Führerscheinentzug. Nun hat sich der 36-Jährige im RTL-Interview geäußert: Beschimpfte er einen Polizisten als "Idioten" oder nicht?

Attila Hildmann oder die Beamten: Wer hat Recht?

"Ich hab niemals einen Beamten als Idioten beschimpft. Das würde ich grundsätzlich nicht machen, ich habe großen Respekt vor Polizisten, weil sie für Recht und Ordnung sorgen", erklärt der 36-Jährige im Interview mit RTL. Nicht nur im Fall der Beamtenbeleidigung sind Hildmann und die Polizei anderer Meinung, beide Seiten stellen auch den Vorfall an sich unterschiedlich dar.

Hildmanns Version: Er habe das Auto vor seinem Imbiss in Berlin-Charlottenburg kurz geparkt, allerdings nicht im Halteverbot. Als Polizeibeamte ihm dafür ein Knöllchen geben wollten, habe er den Wagen umgeparkt. Kurz danach hätten Polizisten ihn darauf aufmerksam gemacht, dass der Wagen noch immer nicht korrekt stehe. Er habe daraufhin gefragt, ob die Polizei nichts Besseres zu tun habe, berichtete der Koch. Als er umparken wollte, sei er von fünf Streifenwagen gestoppt worden. Die Beamten hätten ihn aus dem Wagen gezerrt.

Die Version der Polizei: Noch während Beamten das Knöllchen schrieben, habe der Fahrer wieder falsch geparkt. Danach habe er einen Beamten beschimpft, die Polizisten zur Seite gestoßen und sei im Auto geflüchtet. Wenige Meter später sei er gestoppt und abgeführt worden.

Vegan-Koch nicht zum ersten Mal in den Schlagzeilen

Der vegane Koch war erst jüngst wegen einer wütenden Reaktion in die Schlagzeilen geraten. Nach einer vernichtenden Gastro-Kritik hatte Attila Hildmann die Kritikerin des 'Tagesspiegels' attackiert und ihr Hausverbot erteilt.