Aneta Sablik: Panik wegen Bombendrohung

Aneta Sablik: Panik wegen Bombendrohung
Aneta Sablik bangte um ihr Leben © WENN.com, WENN

Sängerin Aneta Sablik wollte eigentlich nur ein paar Stunden mit ihrem Freund verbringen – dann rückten gleich mehrere Dutzend Polizisten an. Was genau war da passiert? Musste Aneta um ihr Leben fürchten?

Sängerin Aneta Sablik (30) ist seit 2017 mit ihrem Freund Chris zusammen. Der betreibt in der Nähe des Lübecker Hauptbahnhofs ein Büro, von dem aus er seine Geschäfte leitet. Am frühen Montagmorgen 11. März erlebten sowohl Aneta als auch Chris einen Schock, kurz nachdem sie das Gebäude betreten hatten, denn plötzlich rückten mehrere Dutzend Polizeikräfte an und sperrten das Gelände ab.

Lange Ungewissheit

Der Grund: eine Bombendrohung. Gegenüber ‘Boulewahr’ erklärt ein Sprecher der Polizei Kiel: "Wir haben eine Bombendrohung erhalten und stufen es mit Ernsthaftigkeit ein. Der Bahnhof ist komplett evakuiert und der Bahnverkehr ist eingestellt. Wir haben Spezialkräfte angefordert, der Bahnhof wird durchsucht. Wie lange es dauert und wie es jetzt weitergeht, kann ich nicht sagen."

Ende ohne Schrecken

Aneta erinnert sich an die Überraschung, die sie erleben mussten, als sie kurz aus dem Fenster sah: "Ich saß ganz normal mit meinem Verlobten Chris in dessen Firma. Plötzlich sehen und hören wir, wie die Polizei anmarschiert. Sofort fragte Chris dann die Beamten vor dem Haus. Die wiesen ihn an, sofort ins Haus zu gehen – es gäbe eine Bombendrohung. Ich bin geschockt, die Polizei hat alles abgesperrt. Wir dürfen das Haus nicht verlassen. Vierzig bis Fünfzig Polizisten stehen vor der Tür." Einige Stunden später dann die Entwarnung: Nachdem die Polizisten das Gelände um den Hauptbahnhof und den Hauptbahnhof selbst durchsucht hatten, konnte keine Spur einer Bombe gefunden werden. Offensichtlich handelte es sich bei der Bombenwarnung um einen Scherz. Aneta dürfte nach dieser anfänglichen Schreckensnachricht am Montagmorgen zumindest wach sein. Die Musikerin atmet auf: "Wir sind erleichtert, dass alles nun ein Ende hat. Das waren wirklich schlimme Stunden. Jetzt werden wir erstmal einen Kaffee trinken gehen und in den Tag starten."

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