Andrea Sawatzki: Beziehung und Familie traute sie sich lange nicht zu

Andrea Sawatzki: Beziehung und Familie traute sie sich lange nicht zu
Andrea Sawatzki verliebte sich in Christian Berkel, als sie ihn lesen sah © AEDT/WENN.com, WENN

Schauspielerin Andrea Sawatzki hatte lange an den Folgen ihrer schwierigen Kindheit zu knabbern. In ihren späteren Mann verliebte sie sich, als sie ihn lesen sah.

Eine feste Beziehung oder gar eine eigene Familie konnte sich Andrea Sawatzki (56) lange nicht vorstellen, weil die traurigen Erfahrungen aus ihrer Kindheit ihr Leben überschatteten. Aber es musste offenbar nur genug Zeit vergehen und der richtige Mann am Horizont auftauchen!

Familienleben überforderte Andrea Sawatzki

Als Kind hatte es die Schauspielerin, die von 2001 bis 2009 die melancholische 'Tatort'-Kommissarin Charlotte Sänger spielte, nicht leicht. Ihre Mutter zog sie allein groß, arbeitete als Krankenschwester im Schichtdienst und konnte deshalb nicht immer für ihre Tochter da sein. Erst als sie acht war, zogen Andrea und ihre Mutter zu ihrem Vater, der damals schon an Alzheimer litt und sie nicht mehr als seine Tochter erkannte.

Die schweren Erfahrungen, die sie schon in jungen Jahren machte, lasteten auf ihr und sie konnte sich lange Zeit nicht vorstellen, selbst einmal eine Familie zu haben: "Ich habe mir das nicht zugetraut", sagte sie dem 'DB-Magazin'.

Glückliche Wendung mit Christian Berkel

Dreharbeiten auf Amrum lieferten den Moment, in dem sich alles änderte. Als Andrea ihren Kollegen Christian Berkel (61) lesen sah, da war es um sie geschehen. "In einer Pause saß Christian in einem riesigen, alten Ohrensessel und war in sein Buch vertieft. In diesem Moment habe ich mich verliebt."

Plötzlich waren Dinge denkbar und machbar, die sie für sich ausgeschlossen hatte. Das Paar bekam zwei Söhne, Bruno (17) und Moritz (20), die ihre Eltern schließlich dazu drängten, zu heiraten – seit 2011 sind sie auch ein Ehepaar und freuen sich, dass ihre Söhne immer noch gerne mit ihnen in Urlaub fahren. Dass ihr Verhältnis so innig ist, liegt sicher auch daran, dass sie ein offenes führen, in dem Freunde immer willkommen sind: "Besonders wichtig während der Teenagerzeit."