Emotionaler Moment

Amoklauf in Texas: Herzogin Meghan besucht Gedenkstätte für die Opfer

Nach Amoklauf: Herzogin Meghan besucht Tatort in Uvalde
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Nach Amoklauf: Herzogin Meghan besucht Tatort in Uvalde

21 Todesopfer – das ist die traurige Bilanz des Amoklaufs an einer Grundschule in Texas. Am Dienstag (24. Mai) hatte ein 18-Jähriger mit einem Sturmgewehr das Gebäude der Robb Elementary School in Uvalde betreten und 19 Kinder und zwei Lehrerinnen getötet. Er starb auf der Flucht durch eine Kugel der Polizisten. Während sich die ganze Welt von der grausamen Tat geschockt zeigt, hat auch Herzogin Meghan Anteil genommen und Blumen niedergelegt.

Herzogin Meghan nimmt Abschied von den Todesopfern

Meghan Markle, Duchess of Sussex, leaves flowers at a memorial site, Thursday, May 26, 2022, for the victims killed in this week's elementary school shooting in Uvalde, Texas. (AP Photo/Jae C. Hong)
© AP, Jae C. Hong, JCH

Ganz leger und unglamourös hat Herzogin Meghan am Donnerstagnachmittag eine Gedenkstätte für die Todesopfer des Amoklaufes vor dem Gerichtsgebäude von Uvalde besucht. Gekleidet in Jeans, Sneakern, einem Shirt und einer Kappe tief ins Gesicht gezogen, schritt sie an dem Mahnmal entlang. Für jedes Todesopfer war dort ein weißes Kreuz aufgestellt worden. Vor dem zu Ehren des getöteten Schülers Uziyah Garcia legte sie einen großen Strauß weiße Blumen nieder. Ob sie den Jungen persönlich gekannt hat, ist unklar.

Während ihres Besuches in Uvalde wirkte Meghan sichtlich mitgenommen. Immer wieder presste sie die Lippen aufeinander, ihre traurigen Augen waren nur schwer unter ihrer Kappe zu erkennen. Ein Bodyguard schritt hinter ihr her, hielt aber ein paar Meter Abstand, um die Herzogin in Ruhe trauern zu lassen.

Große Geste der Herzogin

Dass Herzogin Meghan die Gedenkstätte für die 21 Todesopfer besucht hat, gilt als große Geste. Seitdem sie selbst Mama ist, setzt sie sich mit ihrem Ehemann Prinz Harry für mentale Gesundheit und gute Bildung ein. Kaum auszudenken, wie sie sich fühlen muss angesichts der jüngsten Ereignisse. Immerhin muss auch sie ihr ältestes Kind Archie (3) in wenigen Jahren auf eine Schule schicken. Nicht einmal dort scheinen die Jüngsten sicher zu sein. (cch)