"Eine Vollkatastrophe"

Amira Pocher & Sandy Meyer-Wölden: Start in Patchwork-Familie war nicht glücklich

Amira Pocher und Sandy Meyer-Wölden
Amira Pocher und Sandy Meyer-Wölden sind heute unzertrennlich © picture alliance

Erstes Kennenlernen war ein Reinfall

Die Ex-Freundin des eigenen Partners kennenzulernen, entpuppt sich oftmals als nicht gerade angenehm. Wenn dann aber auch noch Kinder im Spiel sind, wird die Situation gerne zum großen Problem. So geschehen auch bei Oliver Pocher (43) und seiner Ehefrau Amira Pocher (29). Immerhin hat der Comedian nicht nur zwei gemeinsame Kinder mit ihr, sondern drei weitere aus seiner früheren Beziehung mit Ex-Frau Alessandra Meyer-Wölden (38). Da ist von jeder Seite jede Menge Feingefühl gefragt. Etwas, was Amira und Sandy bei ihrem ersten Treffen nicht gerade an den Tag gelegt haben.

"...und du für mich eine echte Freundin geworden bist."

Heute sind Amira und Sandy unzertrennlich, doch das war nicht immer so. Als sich die beiden Frauen vor knapp fünf Jahren zum ersten Mal über den Weg gelaufen sind, hätte die Stimmung eisiger nicht sein können. In ihrem Podcast „Mom of 5“ verrät Sandy jetzt im offenen Gespräch mit ihrer Patchwork-Freundin: "Wir können ja einfach mal zurückgehen, wie es tatsächlich war am Anfang, nämlich eine Vollkatastrophe.“ Damals seien sich die beiden Frauen in einer Schule in Miami über den Weg gelaufen. Eine unangenehme Situation für die zu dem Zeitpunkt erst 23-jährige Amira, die sich eigentlich nur in die Familie einfinden wollte: „Du hast mich komplett eingeschüchtert mit deiner selbstsicheren und starken Art. Ich war so aufgeregt an dem Tag und hab es verpasst, dir die Hand gegeben, dir in die Augen zu schauen und richtig 'Hallo' zu sagen vor lauter Nervosität“, erklärt sie heute rückblickend.

Mit der Zeit sei den beiden aufgefallen, dass sie mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede haben und dass es gar nicht so übel ist, sich gegenseitig zu respektieren und als Teil des Systems zu verstehen. „Dass es so wird wie es heute ist, hätte ich auch nicht gedacht“, so Sandy. Mittlerweile würden die beiden sogar öfter telefonieren und sich freundschaftlich austauschen. Und das dürfte die komplizierte Familien-Situation auch für Olli um Einiges erleichtern. (cch)