Amber Heard: Hat Johnny Depp Schweigegeld gezahlt?

Amber Heard: Hat Johnny Depp Schweigegeld gezahlt?
Amber Heard will alles von Johnny sehen © KIKA/WENN.com, WENN

Schauspielerin Amber Heard fährt immer schwerere Geschütze in ihrem Kampf gegen Exmann Johnny Depp auf. Jetzt sollen seine ehemaligen Manager Bankauszüge vorlegen.

Johnny Depp (56) befindet sich derzeit in einem erbitterten Rechtsstreit mit seiner Ex-Frau Amber Heard (33). Bereits während der Ehe ging Amber mit der Behauptung an die Öffentlichkeit, Johnny habe sie während ihrer Beziehung mehrfach geschlagen. Dies behauptete sie unter anderem in einem Artikel in der 'Washington Post'.

Amber Heard lässt nicht locker

Das wollte der Darsteller nicht auf sich sitzen lassen und klagte wegen Diffamierung auf 45 Millionen Euro. In der vergangenen Woche hatte Richter Bruce White aus Virginia Johnny Depp angewiesen, alle relevanten medizinischen Dokumente vorzulegen, die für den Fall von Bedeutung sein könnten. Das betrifft vor allem Dokumente über Johnnys Alkohol- und Drogenkonsum, da Amber ihrem Ex vorwirft, sie unter Alkohol- und Drogeneinfluss misshandelt zu haben. Jetzt kommt es noch dicker für Johnny, denn Ambers Anwälte haben laut 'The Blast' Johnnys ehemaligen Managern eine Gerichtsvorladung zukommen lassen. Sie müssen demnach zum Prozess Anfang nächsten Jahres erscheinen und aussagen. Zudem sollen sie lückenlose Kontoauszüge vorlegen.

Neue Vorwürfe

Aber warum? Amber behauptet, dass Johnny Schweigegeld an verschiedene Personen gezahlt haben soll, damit diese nicht über seine Gewaltausbrüche aussagen. In den Gerichtsdokumenten heißt es, The Mandel Group, die den Schauspieler einst vertrat, habe Millionen an Johnnys Angestellte gezahlt als Schweigegeld sowie weitere Millionen aufgewendet, um Johnny aus juristischen Schwierigkeiten zu befreien. Die Vertreter der Mandel Group seien, so Amber Heard, darüber informiert gewesen, dass Johnny Depp seine damalige Frau misshandelt habe. Trotzdem hätten seine Manager Geld aufgewendet, jegliche Beweise zu unterdrücken und Zeugen den Mund zu verbieten. Die Anwälte der Mandel Group versuchen derzeit, sich gegen die Vorladung zu wehren. Im Februar 2020 soll der Prozess seinen Anfang nehmen.

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