Ärger für Ariana Grande: Ist ihr Hit '7 Rings' geklaut?

Ärger für Ariana Grande: Ist ihr Hit '7 Rings' geklaut?
Hat Ariana Grande abgeschrieben? © Ivan Nikolov/WENN.com, WENN

'7 Rings' war ein Megahit für Ariana Grande. Doch die Sängerin wurde beim Komponieren anscheinend ein wenig zu sehr von anderen inspiriert.

Als Ariana Grande (26) vor ziemlich genau einem Jahr ihren Song '7 Rings' veröffentlichte, ahnte die Sängerin ('Bang Bang') noch nicht, wie viel Ärger ihr der Track einbringen sollte. Dabei sah zunächst einmal alles ganz gut aus — '7 Rings' schoss sofort an die Spitze der Charts.

Holzkohlegrill wird zum Hit

Der Song sollte eine Hymne an gute Freundschaften sein und war eine Art Therapie für Ariana, die sich kurz zuvor nach einer Blitzromanze von ihrem Verlobten Pete Davidson (26) getrennt hatte. Um sich besser zu fühlen, zog sie mit Freundinnen um die Häuser, kaufte den anderen Girls schließlich 7 Ringe, die sie auf ewig verbinden sollten. Sogar ein Tattoo ließ sich der Star verpassen, und damit begann der Ärger. Denn Ariana Grande ließ sich die Worte '7 Rings' auf Japanisch tätowieren — aus Gründen, die wohl nur ihr bekannt sind. Nachdem erste Bilder des neuen Körperschmucks die Runde machten, wiesen Leute, die der Sprache mächtig waren, darauf hin, dass sich Ariana die Worte "kleiner Holzkohlegrill" auf die Hand hatte stechen lassen.

Ariana Grande wird verklagt

Doch '7 Rings' bringt der Sängerin jetzt mehr ein als nur Spott. Der Musiker Josh Stone ist nämlich der Überzeugung, dass der Superstar den Song bei ihm abgeschrieben hat. Vor drei Jahren hatte er den Track 'You Need It, I Got It' veröffentlicht, und dieser weist Stones Ansicht nach mehr als nur zufällige Ähnlichkeiten zu Ariana Grandes Ode an die Freundschaft auf. So sei der Text sehr ähnlich und auch die entsprechenden Noten kommen ihm bekannt vor.

Am Donnerstag reichte der Songwriter in New York Klage ein. Die Höhe der Streitsumme entspricht dem Gewinn, den die Beklagte mit ihrem Song machte. '7 Rings' brachte Ariana Grande umgerechnet rund 9 Millionen Euro ein — und eine Menge Ärger.

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