Er sieht seinen Fehler ein

Adele verärgert: Reporter entschuldigt sich bei ihr im TV

Adele feiert mit "30" erneut große Erfolge.
Adele feiert mit "30" erneut große Erfolge. © imago images/ZUMA Wire, SpotOn

Matt Doran spricht über Fehler

Der australische TV-Reporter Matt Doran (37) hat sich bei Adele (33) öffentlich entschuldigt. Der Journalist hatte international für Schlagzeilen gesorgt, weil er ihr neues Album „30“ vor einem exklusiven Interview mit der Sängerin nicht gehört hatte. Dieses Versäumnis nannte er nun einen „schrecklichen Fehler“.

Flut von Beschimpfungen und Spott

Seine Sendung „Weekend Sunrise“ beendete Matt Doran nun mit einem Statement. Im TV sagte er, dass er Adele „beleidigt“ habe und entschuldigte sich bei der Musikerin, ihren australischen Fans und den Zuschauern des Senders. Diese Geschichte habe „eine Flut von Beschimpfungen und Spott“ aus der ganzen Welt ausgelöst, erklärte er. Den Großteil davon habe er „verdient“.

Übrigens: Nachdem der 37-Jährige eingestanden hatte, das Album nicht zu kennen, wurde das Gespräch Medienberichten zufolge nicht zur Veröffentlichung freigegeben.

„Wichtigste E-Mail, die ich je verpasst habe“

Diese peinliche Reporterpanne wird teuer!
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Matt Doran wurde für das Interview mit Adele im Vorfeld der Veröffentlichung ihres vierten Albums nach London geflogen, was er als „unaussprechliches Privileg“ bezeichnete. Es wäre Adeles einziges Interview mit einem australischen Sender gewesen, hieß es.

Er habe den „schrecklichen Fehler“ gemacht, so der Moderator nun weiter, anzunehmen, dass er kein Exemplar des Albums vorab erhalten würde, „weil unser Interview vor der Veröffentlichung ausgestrahlt wurde und Adeles Album das wertvollste Geheimnis der Branche war“. Am Tag nach der Ankunft in London sei allerdings eine E-Mail gekommen mit einem Link zu dem Album. Diese Mail habe er übersehen: „Mit einem absurd langen Abstand die wichtigste E-Mail, die ich je in meinem Leben verpasst habe.“

Er sagte zudem in der Sendung, im Gegensatz zu Medienberichten habe Adele das Interview nicht abgebrochen. Das Gespräch habe länger gedauert als verabredet. In den 29 Minuten, in denen er mit ihr sprach, sei die Sängerin „tiefgründig“, „lustig“ und „offen“ gewesen. „Aber all das spielt keine Rolle, weil ich Adele beleidigt habe, indem ich den Link zum Album übersehen habe, wie auch immer ich es rechtfertigen könnte“, erklärte er. Der Künstlerin selbst wolle er sagen, dass er sie nie absichtlich missachtet habe: „Es tut mir so leid.“

spot on news (dga)