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Deutscher Fernsehpreis

Preisverleihung

Der 'Deutsche Fernsehpreis' wurde im Jahr 1998 von den Fernsehsendern 'Das Erste', 'ZDF', 'RTL' und 'Sat.1' beschlossen. Als Vorbild diente hierbei der us-amerikanische Fernsehpreis 'Emmy'. Im Gegensatz zu diesem wird der Preis allerdings nicht von der Filmakademie vergeben. Die beiden vorherigen Fernsehpreise 'Telestar' und 'Goldener Löwe' wurden vom 'Deutschen Fernsehpreis' abgelöst. Seit 1999 fand die Preisverleihung dann jährlich Ende September oder Anfang Oktober im 'Kölner Coloneum' statt. Wer den 'Deutschen Fernsehpreis' für die qualitativ hochwertigste TV-Produktion des Jahres erhielt, entschied eine unabhängige Jury. Im Jahr 2008 kam es allerdings zu einem Skandal, da der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki seinen Ehrenpreis in Anerkennung für seine Arbeit an der Literatursendung 'Das literarische Quartett' live auf der Bühne ablehnte. Damit wollte er auf die seiner Meinung nach schlechte Qualität des deutschen Fernsehens hinweisen. Moderiert wurde die Veranstaltung stets von deutschen Fernsehgrößen. Am häufigsten wurde allerdings der Komikerin Anke Engelke und Sandra Maischberger diese Ehre zuteil. Als männlicher Moderator war Thomas Gottschalk am häufigsten auf der Bühne. Der letzte Fernsehpreis wurde von Klaas Heufer-Umlauf und Hans Sigl moderiert. Im Februar 2014 wurde allerdings bekannt, dass es keinen weiteren Fernsehpreis geben würde, da der Gesellschaftervertrag zwischen den Sendern gekündigt wurde. Es wird jedoch an einem Nachfolger des Preises geplant.

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