Zwölf Kandidaten: Auch Jürgen Milski zieht ins Dschungelcamp

Zwölf Kandidaten: Auch Jürgen Milski zieht ins Dschungelcamp
Der Moderator Jürgen Milski hat im kommenden Dschungelcamp elf Mitbewohner - einen mehr als sonst © RTL / Stefan Gregorowius

Der Container von "Big Brother" hat ihn einst berühmt gemacht, Mallorca-Auftritte und TV-Ratespiele ("Der Zufallsgenerator kann jede Sekunde zuschlagen") hielten diese fragile Berühmtheit aufrecht, nun geht es für Jürgen Milski (52) am 15. Januar in das RTL-Dschungelcamp. Erstmals werden zwölf Kandidaten bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" zu sehen sein, Milski ist einer davon. Der Moderator ist sich dabei der Schwere der drohenden Prüfungen durchaus bewusst: "Aus Kandidaten-Sicht ist der Dschungel das Härteste, was es im deutschen Fernsehen gibt."

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Das sind die zwölf Teilnehmer

Moderatorin und Schauspielerin Jenny Elvers (43) sieht das Camp vor allem als Gelegenheit, ihren Ruf aufzubessern: "Ich habe oft mit Negativschlagzeilen zu kämpfen. Mit Schlagzeilen, die überhaupt nichts mit meiner Persönlichkeit zu tun haben und oft denke ich, das bin ich doch gar nicht. Das Dschungelcamp sehe ich als Chance, um zu zeigen, wie ich bin." Ob sich dafür ausgerechnet der australische Dschungel eignet, in dem traditionell die Nerven nach kurzer Zeit bei allen Beteiligten blank liegen, wird sich zeigen.

Am längsten steht die Teilnahme von Hollywood-Mimin Brigitte Nielsen fest. Das einstige "Bond"-Girl, das in den 80er Jahren eine ebenso aufsehenerregende wie kurze Ehe mit Sylvester Stallone führte, gewann das Sommer-Dschungelcamp und damit die erneute Teilnahme an der Ekel-Show. Und damit möchte sie Geschichte schreiben. "Ich möchte gerne ins 'Guinnessbuch der Rekorde' als zweimalige Dschungelkönigin", so die 51-Jährige.

Einst sang Country-Musiker Gunter Gabriel "Hey Boss, ich brauch' mehr Geld" - das verdient er sich nun mit seiner Gage für das Dschungelcamp. Der 73-Jährige gibt sich vor dem Trip in den Dschungel aber gewohnt lässig und sieht sich mit allen Wassern gewaschen: "Mein Leben war ein einziger Dschungel. Da habe ich mich immer durchgekämpft. Darum ist das im Grunde nichts Neues für mich. Nur die Palmen und die Tiere sind anders".

TV-Anwältin Helena Fürst (41) ist nicht nur in ihrer Sendung eine "Kämpferin aus Leidenschaft". Zudem stehen die Chancen nicht schlecht, dass es wegen ihr zu dem ein oder anderen Streit kommen wird, denn: "Ich rede nie hinten herum, sondern immer gerade heraus. Manche Menschen haben damit ein großes Problem." Fragt sich, wer mit so viel Ehrlichkeit als erstes ein Problem haben könnte...

Ricky Harris, bei diesem Namen klingelt es ganz weit hinten im Langzeitgedächtnis. Der heute 53-Jährige moderierte 1999 für zwei Jahre eine nach ihm benannte Talk-Show auf SAT.1, heutzutage verdient er sich unter anderem als Bademeister seine Brötchen. Vor seinem Einzug ins Camp spuckt der gebürtige US-Amerikaner schon einmal recht große Töne: "In den letzten Jahren war ich so enttäuscht, dass nie ein richtiger Mann im Camp war. Der Wendler zum Beispiel. Was für ein Weichei! Da muss jetzt mal ein Mann reingehen, der sagt, wie es läuft und der alles mitmacht und alles mitfrisst".

Der unbekannteste Name ist wohl David Ortega (30). Fans der Daily-Soap "Köln 50667" ist er wohl besser unter dem namen Diego Cortez bekannt. Anders als viele seiner Vorgänger, speziell im vergangenen "Langeweile"-Camp von 2015, will er aber von Anfang bis Ende Gas geben: "Für neue Erfahrungen ist ein Spanier immer bereit. Wir Südländer haben sehr viel Temperament und unser Blut kocht."

Das Küken der diesjährigen Ausgabe von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" ist mit weitem Abstand die erst 19-jährige Nathalie Volk. Die ehemalige Kandidatin von "Germany's next Topmodel" sieht sich aber trotz ihrer jungen Jahre bestens gerüstet für die bevorstehende Aufgabe: "Bei meinem Model-Job in Südkorea habe ich mir mit sieben Leuten ein Bad geteilt, und das war wirklich nicht sauber. Zwei Wochen im Dschungel sind da bestimmt nichts dagegen."

Auch der ehemalige Fußball-Profi Thorsten Legat (47) ist in diesem Jahr zu sehen. Der Trainer des FC Remscheid ist bekennender Fan des TV-Formats und weiß daher bestens, was ihn erwarten wird. "Ich habe großen Respekt vor dem Dschungelcamp. Aber so wie ich mich einschätze, kann ich für alle im Camp ein Vorbild sein."

Alle Jahre wieder quält Menderes Bagci das TV-Publikum von "Deutschland sucht den Superstar" mit seinen vermeintlichen Gesangskünsten. Nun ist die Zeit für eine Revanche gekommen. Doch nicht etwa die gefürchteten Dschungel-Prüfungen bereiten ihm derzeit Kopfzerbrechen, sondern seine Mitbewohner: "Es wird schwer für mich, mit so vielen Menschen auf engem Raum zusammen zu leben. Ich verhalte mich fremden Menschen gegenüber eher distanziert".

It-Girl Sophia Wollersheim ist mit ihren 28 Jahren die zweitjüngste Teilnehmerin beim Dschungelcamp 2016. Ihren Einzug ins Camp möchte der Star aus "Die Wollersheims - Eine schrecklich schräge Familie" nutzen, um ihr wahres Ich zu präsentieren: "Ich möchte den 'Mensch Sophia' zeigen. Die Leute sehen ja immer nur die äußere Fassade."

Der älteste Dschungelbewohner in spe wird in diesem Jahr Rolf Zacher sein. Für den 74-jährigen Schauspieler, der erstmals 1964 für den Krimi "Das siebente Opfer" vor der Kamera stand, wird der Verzicht auf Fleisch im Camp kein Problem sein, eher der Verzehr davon: "Ich bin schon seit vielen Jahren Vegetarier. Fleisch mag ich nicht. Dabei geht es mir vor allem um die Tiere, aber auch um meine Gesundheit." Ob er somit um ein Maden-Dinner herumkommen wird?

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