Zwei Tage vor dem Tod: Ozzy Osbourne telefonierte noch mit Lemmy

Zwei Tage vor dem Tod: Ozzy Osbourne telefonierte noch mit Lemmy
Ozzy Osbourne kannte Lemmy Kilmister seit vielen Jahren © Paul A. Hebert/Invision/AP

Für Ozzy Osbourne (67) war der Tod von Lemmy Kilmister ein Schock: Dem Musikmagazin "Rolling Stone" hat der 67-Jährige nun von seinen Gefühlen und dem letzten Gespräch mit seinem Freund erzählt. "Alles, was ich getan habe, seit ich die Nachricht gehört hatte, war über die Zeit nachzudenken, die wir zusammen verbracht haben", beginnt Osbourne und berichtet, dass er zwei Tage vor Kilmisters Tod noch mit ihm telefoniert habe. "Ich konnte nicht verstehen, was er sagte", erinnert der Musiker - Kilmister ist an den Folgen einer aggressiven Krebserkrankung gestorben, die ihm das Sprechen erschwerte.

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Er war auf dem Weg zu ihm

Am Montag habe er dann eine SMS von Kilmisters Manager erhalten. Lemmy liege im Sterben und wolle einige seiner Freunde sehen, hieß es darin, erzählt Osbourne. "Meine Frau und ich waren schon dabei aus der Haustüre zu gehen, da kam die Nachricht, dass er gestorben ist". Er sei zutiefst erschüttert gewesen, sagt der 67-Jährige.

 

Er hätte es nicht bis 99 geschafft

 

Oft habe er mit Kilmister darüber gescherzt, wer von ihnen beiden als erstes gehen müsse, erzählt Osbourne weiter. "Lemmy sagte mir einmal: 'Was bringt es, bis 99 zu leben, wenn man es nicht genießt?' Und die Art wie er lebte, Zigaretten rauchend, trinkend und all das... er konnte es nicht so lange machen. Man kann nicht diesen Lebensstil führen und 99 werden."

"Ich werde ihn so sehr vermissen", fasst Osbourne seine Empfindungen zusammen. "Er war ein Charakter und es gibt heutzutage nicht viele Charaktere im Musik-Business": "Er war ein Original". Schließlich ergänzt der Star noch: "Wisst ihr was? Für mich geht ein Held. Er war mein Held. Er war verdammt großartig, ein guter Freund. Ich vermisse ihn jetzt schon. Ich werde ihn niemals vergessen".

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