Zoolander 2: Benedict Cumberbatch sorgt für Aufruhr

Zoolander 2: Benedict Cumberbatch sorgt für Aufruhr
Ben Stiller © Cover Media

Die anstehende Kinokomödie 'Zoolander 2' macht schon vor ihrem Start Negativ-Schlagzeilen.

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Aufruf zum Boykott

Fast 15 Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Teils haben sich Ben Stiller (49, 'Nachts im Museum') und Owen Wilson (47, 'Midnight in Paris') nun erneut zusammengetan und eine Fortsetzung gedreht. Beide Männer schlüpften erneut in die Rollen der zwei Männermodel Derek Zoolander und Hansel, während Benedict Cumberbatch (39, 'The Imitation Game') den Part eines androgynen Laufsteg-Stars übernimmt. Dessen Darstellung stößt bei vielen allerdings auf Missmut. In einer Petition wurde deshalb zu einem Boykott des Films aufgerufen, da dieser sich über androgyne und Transgender-Menschen lustig mache.

"Cumberbatchs Charakter wird ganz offensichtlich als übertriebene, cartoon-artige Spottfigur androgyner/Trans/nicht-binärer Individuen dargestellt", heißt es in der Petition. "Das ist das moderne Äquivalent zum Blackfacing, um eine Minderheit darzustellen. Der Film befürwortet eine schädliche und gefährliche Wahrnehmung der Queer-Community im Großen und Ganzen. Sagt Paramount Pictures, Ben Stiller und Benedict Cumberbatch, dass die Verspottung von Individuen der Transgender/androgynen/Gender-Fluid-Community nicht in Ordnung ist."

Bisher hat das Gesuch auf 'ThePetitionSite.com' mehr als 9.000 Unterschriften erhalten. In den deutschen Kinos startet 'Zoolander 2' am 11. Februar 2016.

Cover Media

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