Zoë liebt es, auf Französisch zu singen

Zoë liebt es, auf Französisch zu singen
Zoë © Cover Media

Zoë (19) fühlt sich mit Französisch am wohlsten.

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Das klingt richtig

Seit Mittwoch [11. Mai] ist klar: Zoë wird am Samstag für Österreich im Finale des Eurovision Song Contests stehen. Das Besondere? Ihr Song 'Loin d'ici' ist auf Französisch. Wie es dazu kam, dass die Musikerin in dieser Sprache singt, war eigentlich ein Zufall: Wie ihr Vater vor ihr besuchte Zoë in Österreich eine französische Schule und war eines Nachmittags mit ihm beim gemeinsamen Musikmachen. Spontan sang sie eine Zeile auf Französisch und irgendwie passte das einfach.

"Ich weiß nicht, woher das kam. Wahrscheinlich, weil ich gerade von der Schule gekommen bin", verriet sie im Interview mit 'Bild'. "Aber das klang irgendwie richtig und dann haben wir gesagt 'Lass uns doch ein Lied auf Französisch schreiben, nur zum Spaß' und dann hat sich das Ganze begonnen zu entwickeln ..."

So habe sich die Sängerin von Anfang an "wahnsinnig wohlgefühlt in der französischen Sprache" und dadurch auch erst ihren Stil gefunden.

Inzwischen will Zoë zeigen: "Jede Sprache ist eine Sprache der Musik, wenn man darin singt, wenn man darin ein Lied schreibt. Deswegen gibt es da keine Grenzen, finde ich, was das betrifft. Und man muss nicht nur auf Englisch singen, um es Musik nennen zu dürfen."

Irgendwie scheint sie damit einen Nerv zu treffen: Den Wettbüros zum Trotz setzte sie sich im ersten Halbfinale durch und darf jetzt auf den Titel hoffen. Ihre Chancen sieht Zoë, die alle Lieder mit ihrem Vater, dem österreichischen Musiker Christoph Straub (46, 'Tell Me a Poem'), selbst schreibt, dennoch realistisch. "Es ist schwierig zu sagen: Von den Fans werde ich durch das Ganze getragen. Andererseits schauen die Wettquoten nicht so rosig aus", gab Zoë gegenüber dem 'Kurier' zu bedenken und verriet außerdem ihre ganz bescheidenen Pläne für die Zeit nach dem großen Auftritt: "Erst einmal nach Wien zurückfahren und meine Katze umarmen."

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