Hollywood Blog by Jessica Mazur

Wütende Promi-Mama: Richie geht gegen Paparazzi vor

Wütende Promi-Mama: Richie geht gegen Paparazzi vor
Wütende Promi-Mama: Richie geht gegen Paparazzi vor © (Foto: Action Press)

von Jessica Mazur

Jeder weiß: Man legt sich nicht mit einer Mutter an, die ihre Jungen beschützen will! Das ist in der Tierwelt so, und das ist in Hollywood nicht anders. Doch aus irgendeinem Grund ($$$) wollen die Paparazzi das einfach nicht begreifen. Das bedeutet: jetzt gibts Ärger! Nicole Richie ist stinksauer, und das nicht ohne Grund. Offenbar belagert ein Haufen Paparazzi regelmäßig und stundenlang die Vorschule, die ihre Tochter Harlow seit ein paar Wochen besucht. In einem offenen Brief auf ihrer Webseite an die Paparazzi-Agentur X17, machte Nicole ihrem Ärger jetzt Luft und sorgte damit für einige Diskussionen in Hollywood. Ihr müsst nicht glauben, ihr könnt euch für 200 Dollar eine Kamera kaufen und habt damit einen Freischein, meine Tochter zu beschatten. so Richie wütend.

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Die Situation, die sich fast täglich vor Harlows Kindergarten abspielt, beschreibt Nicole so: "Wer zu der Schule fährt, sieht erwachsene Männer, die in Autos mit verdunkelten Scheiben hocken, den ganzen Tag. Ich selber bin nicht mal da, also könnt ihr nicht behaupten, ihr folgt mir. Ihr verfolgt die Kinder. Sagt schon, wie fühlt man sich dabei?" Richie, die die Arbeitsweisen von 'X17' als "ekelerregend, unverantwortlich und abscheulich" bezeichnet, kündigte an, jeden einzelnen Paparazzo auf seine Arbeitserlaubnis hin überprüfen zu lassen und schreibt klipp und klar: "Betrachtet diesen Brief als Warnung!"

Mit ihrem Anliegen trifft Nicole genau den Nerv der Zeit. Erst im letzten Monat hat Arnold Schwarzenegger ein Anti-Paparazzi Gesetz verabschiedet, das Celebritys vor Fotografen schützen soll, die in die Privatsphäre der Stars eindringen und vor den Medien, die die dabei entstandenen Fotos kaufen. Ein Gesetz, das natürlich ein wenig schwammig ist, denn wo Privatsphäre anfängt und wo sie aufhört, ist in vielen Fällen reine Auslegungssache.

Die Frage, die heute in den amerikanischen Medien auftauchte, nachdem Nicole Richie ihren Brief ins Netz stellte, lautete deshalb auch vielmehr: Hat sie Recht? Geht es zu weit, wenn Paparazzi den Kindern der Stars nachstellen? Eine Frage, die in Hollywood bereits häufiger diskutiert wurde und auf die es viele verschiedene Antworten gibt. Die einen meinen "Unglaublich. Das Fotografieren von Promikindern sollte komplett verboten werden", die anderen sind der Ansicht: "Selber Schuld! Als Nicole Geld dafür kassierte, sich zuerst mit Harlow und dann mit Sparrow für das Cover des 'People Magazine' ablichten zu lassen, hat sie das Fotografieren ihrer Kinder ja auch nicht gestört." X17 weist unterdessen jegliche Schuld von sich und zeigt mit dem Finger auf freiberufliche Fotografen. "Wir dulden derartige Aktivitäten nicht", so die Agentur. Naja, wer's glaubt...

Fest steht: Nicole Richie wird so schnell nicht klein beigeben. Mittlerweile kündigte auch Joel Madden via Twitter an, aktiv gegen die Paparazzi vor Harlows Kindergarten vorzugehen. Ob die beiden etwas erreichen, wird sich zeigen. Aber an Stelle der Fotografen wäre ich vorsichtig, mit einer gereizten Hollywood-Mama ist bestimmt nicht gut Kirschen essen...;-)

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur

 

Wütende Promi-Mama: Richie geht gegen Paparazzi vor
© Bild: Jessica Mazur