Wolfram Koch ist kein Fan vom 'Tatort'

Wolfram Koch guckt nicht oft 'Tatort'
Wolfram Koch © Cover Media

Wolfram Koch gehört immer noch nicht zu den Deutschen, die Sonntag für Sonntag den 'Tatort' gucken.

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Kein Sonntagsritual

Während für viele hierzulande der Krimi einfach dazu gehört, hat die ARD-Reihe für den Schauspieler, der seit vergangenem Jahr mit seiner Kollegin Margarita Broich (55) in Frankfurt ermittelt, privat kaum Bedeutung. "Sonntags den 'Tatort' zu schauen, gehörte früher nicht zu meinen Ritualen. Jetzt schau ich schon hin und wieder, was die anderen machen, ist ja klar. Aber ein ausgewiesener Fan bin ich immer noch nicht, und ich denke, das muss ich auch gar nicht sein", sagte er im Interview mit 'hessenschau.de'.

Die Arbeit an Deutschlands Krimireihe Nr. 1 genießt er aber trotzdem sehr, vor allem, da die Folgen aus Hessen so besonders seien. "Wir haben jetzt fünf 'Tatorte' gedreht und alle sind extrem unterschiedlich. Das finde ich fantastisch", schwärmte Koch.

'Die Geschichte vom bösen Friedrich' hieß der letzte Fall der Kommissare Brix und Janneke, der am 10. April gezeigt wurde und 8,5 Millionen Zuschauer begeisterte. Der nächste Fall mit dem Titel 'Es kommen Millionen!' ist bereits in Arbeit und soll 2017 gezeigt werden. Wie immer wird auch über diesen 'Tatort' wohl wieder viel diskutiert werden, dies gehört schließlich mittlerweile zur Sendung dazu. "Das ist ein gesellschaftlicher Hype, den ich sehr merkwürdig finde", wunderte sich Wolfram Koch im vergangenen Jahr im 'Bild'-Interview. "Diese Lawine, dieser Tsunami, der da manchmal über unsere Arbeit ausgeschüttet wird, hat mit Kritik nichts mehr zu tun. Ich kann mir keine zehn Millionen Zuschauer vorstellen. Zwölf Millionen erst recht nicht. In meinem ganzen Leben am Theater habe ich vermutlich nicht einmal zwei Millionen Menschen erreicht."

Kommentare auf Facebook oder Twitter lese er genau wie Margarita Broich nicht, versicherte Wolfram Koch damals.

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