Wolfgang Stumph entwickelt Hausmann-Qualitäten

Wolfgang Stumph
Wolfgang Stumph © Cover Media

Wolfgang Stumph (68) ist froh, jetzt mehr Zeit für seine Frau und seine Enkel zu haben. Ob sie sich auch um seine Bratkartoffeln reißen?

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Engagement im Haus

20 Jahre lang war der TV-Liebling ('Go Trabi Go') als Kommissar Stubbe in der ZDF-Krimireihe 'Stubbe - Von Fall zu Fall' Dauergast in vielen deutschen Wohnzimmern, bevor er sich im vergangenen Jahr von der Serie verabschiedete: Im Juli 2014 drehte er die 50. und damit letzte 'Stubbe'-Folge, die am 18. Januar 2015 ausgestrahlt wurde.

Wie geht es dem Schauspieler seit dem Serienende? In einem 'Bild'-Interview verriet er, dass er seinen Vorsatz, mehr Zeit mit seinen Enkeln und seiner Frau zu verbringen, umgesetzt habe. Außerdem scheint er an seinen Qualitäten als Hausmann zu arbeiten:

"Ich habe gelernt, einige Geräte in der Küche zu beherrschen und ich kann jetzt nicht nur Tee kochen, sondern auch Bratkartoffeln machen. Wir haben mal in einer Gaststätte wunderbare Bratkartoffeln gegessen und mir wurde dort gezeigt, wie man sie macht. Seitdem reißt man sich um meine Bratkartoffeln", lachte er.

Das Serienaus bedeutete für den Fernsehstar jedoch nicht, der Filmindustrie den Rücken zu kehren. In Rente zu gehen, ist für Stumph noch lange keine Option: "Ich bleibe im Unruhestand, obwohl ich Stubbe in den Ruhestand geschickt habe", versicherte er.

So meldete sich der Darsteller gestern auch schon wieder mit dem im ZDF ausgestrahlten Film 'Blindgänger' zurück. Dort schlüpfte er in die Rolle eines Bombenentschärfers, der unfreiwillig ein kleines Flüchtlingsmädchen versteckt und daraufhin mit der Ausländerbehörde aneinandergerät. 'Blindgänger' war für Stumph das perfekte Filmmaterial, das aneckt und Denkanstöße liefert und hoffentlich somit etwas bewegen kann. Im Interview mit 'mopo.de' verdeutlichte er: "Wer soll ins Land gelassen werden und warum? Sollen wir uns abschotten? Haben wir die moralische Pflicht zu helfen? Die Aktualität dieser Fragen macht diesen Film notwendiger denn je. Die menschliche Wahrheit offenbaren weniger Statistiken und Demonstrationen, sondern das Schicksal Einzelner und ihr Handeln."

Er selbst glaubt fest daran, dass Menschen sich gegenseitig helfen sollten, statt sich zu verurteilen: "Wir haben die Pflicht, Menschen zu helfen, die in Gefahr sind. Diese Humanität müssen wir uns erhalten", betonte Wolfgang Stumph.

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