Wolfgang Joop verhöhnt den Style von Rihanna und Madonna

Mit Rihanna und Madonna hat Joop nur Mitleid
Rihanna und Madonna findet Joop weder stilsicher noch provokant

Er lässt kein gutes Haar am Style der Sängerinnen

Interviews mit Wolfgang Joop sind für die meisten Reporter sehr ergiebig, nimmt der Modemacher doch selten ein Blatt vor den Mund und geizt auch nicht mit bissigen Kommentaren über Hollywoods A-Lister. Dieses Mal war allerdings der Reporter selbst Joops kritischem Adlerblick ausgeliefert.

Gleich zu Beginn des Gesprächs zieht Joop pikiert über den neuen Look der deutschen Männer her: "Erschreckenderweise sehen alle aus wie die Schwulen von vorgestern. Alle haben sie den Stoppelbart. Alle, alle, alle." Das sitzt. Denn RTL-Reporter David Modjarad ist mit Bart zum Dreh erschienen. Und fragt auch gleich artig nach, ob der Rest seines Looks so ok ist. Aber zum Glück verläuft der restliche Check bei der Stylepolizei glimpflich für ihn ab. Er bekommt Lob – nicht nur für seine Klamotten, sondern sogar für seine Beinstellung "wie ein Fußballer" und den fehlenden Bauchansatz. Puh!

Ganz so ungeschoren kommen einige Celebrities bei Joop jedoch nicht davon. Ausgerechnet Madonna, die vor mehr als 30 Jahren als Style-Ikone für viele junge Mädchen startete, kriegt ihr Fett weg. In seinem Buch 'Dresscode' sagt Joop gewohnt schonungslos, welche Zeitgenossinnen er für Stilikonen hält – und welche nicht. "Madonna lebt von der dauernden Provokation, die zu einem bestimmten Zeitpunkt auch gelungen war. Jetzt ist sie auf einmal so provozierend wie Olivia Jones." Ein vernichtendes Urteil. Auch Rihanna kann Wolfgang Joop nicht mehr schocken. "Sie tut mir nur leid. Das ist das Allerschlimmste. Nichts ist unsexier als Mitleid", höhnt der Designer. Zwei der erfolgreichsten Sängerinnen der Welt fallen bei Wolfgang Joop also in puncto Styling komplett durch. Sie werden’s verkraften, an Selbstbewusstsein mangelt es beiden ja nicht.

Überraschendes Bekenntnis zu einer anderen Skandalnudel

Wolfgang Joop steht auf Kim Kardashian
Wolfgang Joop lästert gern über Promis © dpa, Britta Pedersen

Für eine andere Skandalnudel findet der Designer dagegen Lob. "In Paris, wo ich gerade auf der Fashion Week war, war die interessanteste Figur Kim Kardashian." Wer hätte gedacht, dass sich der Fashion-Experte als Fan von Kim Kardashian entpuppen und sie in einem Atemzug mit Diane Keaton nennen würde? Er ist eben immer für eine Überraschung gut. Eine fehlt übrigens in dem Buch: seine GNTM-Mitjurorin Heidi Klum. Die hat Joop, wie er der 'Bild'-Zeitung verriet, nicht aufgeführt, weil sie in den USA zwar als stilbildend gelte, allerdings nur für Wetterfeen. Auch das ist nicht als Kompliment gedacht.

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