Hollywood Blog by Jessica Mazur

Wohin hat sich eigentlich Gwyneth stechen lassen?

Wohin hat sich eigentlich Gwyneth stechen lassen?
Wohin hat sich eigentlich Gwyneth stechen lassen?

von Jessica Mazur

 

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Ich war heute Morgen in Santa Monica und habe mich pieksen lassen. Da ich nämlich das „große Glück" habe, in regelmäßigen Abständen von Migräne befallen zu werden und bislang weder Tabletten noch sonst irgendetwas helfen konnte, dachte ich mir, ich gebe der Alternativmedizin mal eine Chance. Den Tipp mit der Klinik in Santa Monica hatte mir kürzlich ein Typ auf einer Party gegeben. (Ja, das sind die Dinge über die man auf Hollywood Parties spricht: Krankheiten ;-)).

Der mir angepriesene Akupunkteur entsprach erstmal gar nicht meinen Vorstellungen. Ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe, irgendwas in Richtung Birkenstock-Treter und langes Haar vermutlich ;-), aber mein Medizinmann kam braungebrannt und mit extrem weißen Beißerchen a la Tom Cruise um die Ecke und erinnerte mich stark an Dr. 90210 aus der gleichnamigen Reality-Show...

Dass der Mann seinen Job aber sehr ernst nahm, konnte ich an dem Fragenkatalog erkennen, den ich beantworten musste. Meine Herren, unfassbar, was der Mann alles wissen wollte. Ich möchte hier nicht weiter ins Detail gehen, nur soviel: von der These „jede Frau sollte ihre Geheimnisse haben" hält die Alternativmedizin anscheinend nicht viel... Aber nun gut, wenn Frauen wie Kate Moss und Gwyneth Paltrow Fragen zu ihrem „bowel movement" beantworten können, dann kann ich das wohl auch...

Ich habe mich nämlich ein bisschen schlau gemacht und herausgefunden, dass ich mit meiner Alternativmedizin voll im Trend liege. Kate Moss hat mit Hilfe von Akupunktur ihre Drogensucht überwunden, und Gwyneth Paltrow ist der festen Überzeugung, dass ihr die Nadeln geholfen haben, sich auf eine ernste Beziehung mit ihrem jetzigen Mann Chris Martin einzulassen. Wo man ihr dafür allerdings hin gestochen hat, weiß ich nicht...?

Und natürlich haben die Hollywoodianer auch schon längst einen Weg gefunden, die uralte Chinesische Medizin für ihre Zwecke zu missbrauchen und das „Acupuncture Facelift" erfunden. Dabei werden dem Patienten die Nadeln nicht in den ganzen Körper, sondern stattdessen direkt in störende Gesichtsfalten gesteckt, was die Durchblutung anregen und das Gesicht glatter aussehen lassen soll. Nach mehreren Sitzungen sollen die Falten dann tatsächlich anfangen zu verschwinden. Klingt irgendwie nach „natürlichem Botox"... und Stars wie Madonna und Cher schwören angeblich drauf.

Naja, das ist dann wohl Akupunktur für Fortgeschrittene und soweit bin ich noch nicht. Ich arbeite schließlich noch daran mich zu entspannen, während dreizehn Nadeln in meinem Körper stecken,... und ich darüber nachdenke, wie wohl eine wie Madonna reagiert hat, als der Akupunkteur die Frage gestellt hat, wie es denn bei ihr so mit „flatulence" aussieht...;-)

Viele Grüße aus Lalaland von Jessica Mazur

Wohin hat sich eigentlich Gwyneth stechen lassen?
© Bild: Jessica Mazur