Wladimir Klitschko: Sorgen um Vitali

Wladimir Klitschko
Wladimir Klitschko © Cover Media

Wladimir Klitschko (38) ist "mit dem Körper in der Vorbereitung" auf seinen neuen Kampf, "mit dem Kopf aber in der Ukraine".

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Trotzdem heiß auf den Kampf

Am 26. April steigt der Ausnahme-Sportler in den Ring, um seinen WM-Titel gegen Alex Leapai zu verteidigen. Er gilt zwar als Favorit, will seinen Gegner aber auf keinen Fall unterschätzen. Doch statt sich zu 150 Prozent auf seine große Aufgabe fokussieren zu können, ist Dr. Steelhammer in Gedanken bei seinen Landsleuten: Die Ukraine wird derzeit von einer schweren politischen Krise heimgesucht. "Die Kunst ist es, sich auf das Wichtige zu konzentrieren, und dabei hilft Lebenserfahrung sehr. Dennoch muss ich zugeben, dass ich derzeit nur mit dem Körper in der Vorbereitung bin, mit dem Kopf aber in der Ukraine", gab Wladimir Klitschko gegenüber dem 'Hamburger Abendblatt' zu.

Sein Bruder Vitali (42) ist eine der Schlüsselfiguren in dem Konflikt, er engagiert sich für die Opposition, die ein politisches Umdenken im Land erreichen will. Hat Wladimir Angst um seinen älteren Bruder? "Ich habe mir oft Sorgen gemacht, um Vitali genauso wie um alle anderen Menschen, die auf dem Maidan und anderswo für die Freiheit kämpfen. Aber Angst um sein Leben hatte ich nicht", betonte der Sportler.

Im Interview mit 'TV Movie' erklärte der Verlobte von US-Star Hayden Panettiere (24, 'Scream 4') auch, warum er und Vitali nun unterschiedliche Wege gehen: "Mein Bruder und ich teilen die gleichen Visionen, aber ich bin kein Politiker. Ich weiß, dass ich auch als Privatperson und Unternehmer wahnsinnig viel bewegen kann."

Ob im Ring oder an der politischen Front: Wladimir Klitschko und sein Bruder zeigen Stärke.  

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