Wladimir Klitschko: Auf die Grundlagen kommt's an

Wladimir Klitschko: Auf die Grundlagen kommt's an
Wladimir Klitschko © Cover Media

Wladimir Klitschko (39) überlässt nichts dem Zufall: Um bereit für seinen nächsten Kampf zu sein, trainiert er quasi rund um die Uhr.

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Fit für den großen Fight

Wer wissen will, was der mehrfache Box-Weltmeister dieser Tage treibt, sollte auf dessen Instagram-Account 'klitschko_official' gucken: Dort postet der Sportler Bilder von seinem Training.

Ende Oktober steigt er gegen seinen Herausforderer Tyson Fury (27) in den Ring und macht online schon mal ordentlich Stimmung für den Kampf. Gestern [14. September] gab es ein Bild, das Wladimir bei Push Ups auf den Fäusten zeigt, dazu schrieb Dr. Steelhammer:

"Es geht nur um die Grundlagen! Viele Punches bedeuten umso mehr Liegestützen."

Schon seit Tagen unterhält der Star seine Follower mit actionreichen Postings. Ein Bild zeigt ihn beim Trainieren im Swimmingpool, das er laut Bildunterschrift "jeden Tag" absolviert.

Das absolute Highlight der Trainingsserie ist aber ein Bild aus dem Ring: Klitschko feuert gerade seine berühmte Rechte auf seinen Sparringpartner ab und kommentierte "Oh yeah, es ist wieder Zeit!" Außerdem nutzte er die Gelegenheit, gegen seinen Gegner aus Manchester zu ätzen:

"Ich werde darauf vorbereitet sein, Tyson Fury Manieren beizubringen, so wie ich es versprochen habe! Das wird eine Herausforderung - er hat ganz schön viele Probleme. Verpasst nicht die öffentliche Therapie-Sitzung!"

Die Wut hinter diesem Post ist gut zu verstehen, wenn man bedenkt, was Tyson schon alles rausgehauen hat. Seit der Bekanntgabe des Fights lässt der ehemalige Europameister kaum eine Gelegenheit ungenutzt, um gegen Klitschko zu schießen. Im Interview mit 'Sky Sports News' sagte er beispielsweise vor einigen Wochen: "Wenn ich es nicht schaffe, ihn k.o. zu schlagen, dann bin ich nutzlos. Wenn ich einen 40-Jährigen nicht besiegen kann, gehöre ich vom Boxen verbannt."

Wladimir Klitschko ist zwar erst 39 Jahre alt, aber dieser kleine Fehler hielt Fury nicht davon ab, weiter zu lästern: "Ich mag ihn nicht. Er ist kein Botschafter unseres Sports und hat das Schwergewichtsboxen ruiniert. Die Leute sagen, er ist ein großer Champion, gut rasiert, großartige Manieren, keine Tätowierungen, sehr höflich. Na und? Er ist langweilig und hat ungefähr so viel Persönlichkeit wie die Wand vor mir."

Am 24. Oktober wird sich zeigen, ob Tyson Fury mit seiner Einschätzung von Wladimir Klitschko Recht hat.

Cover Media

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