Wissenswertes zum Rostock-"Polizeiruf 110" an Neujahr

Wissenswertes zum Rostock-"Polizeiruf 110" an Neujahr
"Polizeiruf 110: Angst heiligt die Mittel" mit Profilerin Katrin König © NDR/Christine Schroeder, SpotOn

Story, Vorgeschichte, Quoten

Was lange währt, wird endlich gut und so zeigt das Erste am Neujahrsabend ab 20.15 Uhr nun also den "Polizeiruf 110: Angst heiligt die Mittel" aus Rostock. Die Fans freut's mehrheitlich, wie sie auch auf der Facebook-Seite des Senders kundtun: "Besser geht es nicht. Neues Jahr fängt gut an", heißt es dort unter anderem. Worum es im neuen Fall von Bukow und König geht, welche horizontalen Erzählfäden möglicherweise weitergesponnen werden und ob der 1. Januar eher einen Quoten-Flop oder einen Quoten-Hit verspricht, lesen Sie hier:

Darum geht's im Krimi

Eine Obdachlose wird auf einer Bank im Dorf Bassow bei Rostock tot aufgefunden. Zuvor wurde sie vergewaltigt und misshandelt. Für die Dorfgemeinschaft ist schnell klar, wer als Täter in Frage kommt: Martin Kukulies (Markus John) und Peter Buschke (Maciej Sakanib), zwei erst kürzlich entlassene Straftäter, die in die Nachbarschaft gezogen sind. Bukow (Charly Hübner) und König (Anneke Kim Sarnau) stoßen allerdings bald auf viele Ungereimtheiten in den Zeugenaussagen der Dorfgemeinschaft. Am nächsten Morgen ist Buschke tot und Kukulies spurlos verschwunden...

Horizontale Erzählweise - das passierte bisher

Abgesehen vom jeweiligen Kriminalfall, gibt es in den Rostock-Krimis ein paar horizontale Erzählstränge, die in jeder neuen Folge ein bisschen weitergesponnen werden. Wissenswert ist da zum Beispiel, dass es zwischen Kommissar Bukow und Profilerin König immer wieder funkt. Eifersucht bis hin zum geplanten Dienstortwechsel seitens König waren zuletzt die Folgen.

Warum Bukow überhaupt verfügbar wäre, liegt daran, dass seine Frau ihn mit seinem Kollegen, Kommissar Volker Thiesler (Josef Heynert), betrogen hat. Inzwischen ist keiner von beiden mit ihr zusammen. Und Bukow und Thiesler? Die raufen sich langsam wieder zusammen, ganz langsam.

Ebenfalls von Anfang an gibt es kleine Häppchen zur Lebensgeschichte von Katrin König. Was die Zuschauer bereits wissen: Sie ist zusammen mit ihren Eltern aus der DDR geflohen, doch nur die damals Vierjährige schaffte es. Ihre Mutter ertrank in der Ostsee, der Vater wurde von der Stasi festgenommen. Danach wurde das Mädchen adoptiert.

Quoten an Neujahr

Dass der "Polizeiruf 110: Angst heiligt die Mittel" auf den Neujahrstag vorverlegt worden ist, könnte sich auf die Quote auswirken. Denn in den vergangenen fünf Jahren schalteten am 1. Januar im Schnitt um die 8,5 Millionen Zuschauer bei einem "Tatort" ein, was eher einen durchschnittlichen Wert markiert. Bei einem "Polizeiruf" wäre ein solcher Wert dagegen eine sehr gute Quote.

Die Neujahrs-"Tatort"-Quoten der vergangenen fünf Jahre: Der Tschiller-"Tatort: Der große Schmerz" (2016) mit Helene Fischer lockte 8,24 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Lessing und Dorns "Der Irre Iwan" (2015) sahen 8,87 Millionen. "Türkischer Honig" (2014) mit Saalfeld und Keppler wollten 7,98 Millionen sehen. "Scheinwelten" (2013) mit Ballauf und Schenk schafften es auf 8,86 Millionen. Und bei "Tödliche Häppchen" (2012) mit Odenthal und Kopper schalteten 8,39 Millionen ein.

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