Willow und Jaden Smith: Zeit ist relativ

Willow Smith und Jaden Smith
Willow Smith und Jaden Smith © Cover Media

Willow (14) und Jaden Smith (16) können ihrer Meinung nach die Zeit beeinflussen.

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Interessante Weltanschauung

Da der Apfel bekanntlich nicht weit vom Stamm fällt, arbeiten die beiden Geschwister schon fleißig an ihren Musik- und Filmkarrieren. Jetzt gaben die Kinder von Hollywoodpaar Will (46, 'After Earth') und Jada Pinkett Smith (43, 'Der verrückte Professor') ein Interview, in dem sie über ihr Leben und ihre ungewöhnliche Betrachtungsweise der Welt sprechen: "Ich kann die Zeit beeinflussen, sodass sie schnell oder langsam verrinnt, so wie es mir gefällt, aber normalerweise funktioniert das so nicht", sagte Willow ('Fireball') gegenüber dem 'T'-Magazin und ihr älterer Bruder Jaden ('Karate Kid') fügte hinzu: "Es ist bewiesen, dass es darauf ankommt, wo man sich im Universum befindet und davon hängt es ab, wie die Zeit verfliegt. Sie ist relativ in Bezug auf die Menschen und die Orte. Aber wenn man hier auf der Erde ist und man einen Moment bewusst erlebt, dann kann eine Sekunde ein Jahr lang dauern. Und wenn man den Moment nicht bewusst erlebt, dann kann deine ganze Kindheit, dein ganzes Leben in sechs Sekunden vorbei sein. Aber man kann sich darin auch verlieren."

Die Eltern der beiden Nachwuchsstars sind für ihre lockeren Erziehungsmethoden bekannt. Sie bevorzugen es, dass ihre Kinder ihre eigenen Erfahrungen sammeln, statt ein von strengen Regeln diktiertes Leben zu führen. Will Smith erklärte vor Kurzem, dass er nicht an Bestrafung glaube: Seine Kinder sollen ihre eigenen Fehler machen und daraus lernen. Das führte dazu, dass Willow und Jaden eine ungewöhnliche Beziehung zur Schule haben. Willow ging nur ein Jahr zur Schule, um dann festzustellen, dass es nichts für sie sei. Und Jaden ist der Meinung, dass man nichts in der Schule lernen könne und sich der Lernprozess überhaupt auf das ganze Leben ausweite.

"Ich ging ein Jahr lang zur Schule. Es war die schönste, aber auch die schlimmste Erfahrung meines Lebens. Es war die beste, weil ich verstand, warum Kinder so deprimiert sind. Und es war schlimm, weil es auch mich depressiv machte", berichtete Willow und Jaden führte weiter aus: "So ist das: Die Schule ist nicht authentisch, weil sie ein Ende hat. Das ist aber nicht richtig. Unser Lernen wird nie enden. Die Schule, in die wir jeden Morgen gehen, wird immer weiter gehen. Die Kinder, die auf eine normale Schule gehen, sind so sehr wie Teenager und so verängstigt … Man lernt nichts in der Schule. Wenn man nur mal an die ganzen Autounfälle denkt, die jeden Tag passieren. Fahrschule? Was ist los damit? Ich war noch immer nicht dort, weil einfach jeder, den ich kenne, schon mal einen Unfall hatte und ich kann nicht sehen, wie die Fahrschule dabei wirklich helfen kann."

Abschließend erklärte Jaden Smith noch sein Ziel im Leben: "Der beständigste" und "verrückteste Mensch" auf Erden zu sein.

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