William Shatner verpasst Nimoys Beerdigung

William Shatner verpasst Nimoys Beerdigung
Shatner und Nimoy wurden als Captain Kirk und Mr. Spock berühmt © imago stock&people

William Shatner (83) bedauert es, seinen guten Freund Leonard Nimoy (†83) nicht verabschieden zu können.

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Am Boden zerstört

Gemeinsam mit dem jüngst verstorbenen Schauspieler ('Raumschiff Enterprise') trat die Hollywood-Ikone ('Boston Legal') jahrelang für die originale 'Star Trek'-Serie und einige Filme des Franchises vor die Kamera. Während Shatner den Draufgänger und Schürzenjäger Captain Kirk mimte, wurde Nimoy als kühler Mr. Spock weltberühmt. Nachdem Letzterer am Freitag (27. Februar) an einer Lungenerkrankung starb, trauert sein Kollege um ihn, wird seine Beerdigung allerdings nicht besuchen können.

"Ich bin momentan in Florida, weil ich zugestimmt habe, heute Abend beim Red Cross Ball aufzutreten", schrieb Shatner betrübt auf Twitter. "Leonards Beerdigung ist morgen. Ich schaffe es nicht mehr pünktlich dort hin. Ich fühle mich wirklich furchtbar. Ich bin hier, um wohltätige Arbeit zu tun, während einer meiner engsten Freunde beerdigt wird." Dafür schickte er seine Töchter Melanie und Lisabeth zur Beerdigung seines Freundes

Trotz allem möchte der Schauspieler seinem Kollegen Tribut zollen - und zwar online. "Vielleicht können wir morgen hier zusammenkommen und sein Leben feiern", schlug der einstige Kapitän der Enterprise auf dem sozialen Netzwerk vor.

Nicht nur beruflich, sondern auch privat standen sich die beiden Männer nahe. Nimoy diente bei Shatners dritten Hochzeit im Jahr 1997 sogar als Trauzeuge. Kein Wunder also, dass ihn der Tod des Stars schwer traf. Gegenüber 'JustJared.com' sagte er kurz nach Leonard Nimoys Tod: "Ich habe ihn wie einen Bruder geliebt. Wir werden alle seinen Humor, sein Talent und seine Fähigkeit zu lieben vermissen."

Trotz seiner offenen Worte und tiefer Verbindung zu seinem Kollegen sind viele 'Star Trek'-Fans über sein Verhalten schockiert und können nicht verstehen, dass Shatner eine Wohltätigkeitsveranstaltung der letzten Ehrerweisung seines Freundes vorzieht. Stattdessen steht der 83-Jährige den Science-Fiction-Fans auf Twitter Rede und Antwort.

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