will.i.am macht sich für die Schwachen stark

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will.i.am (39) wird niemals vergessen, wie es ist, in Armut zu leben.

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"Ich war selbst arm"

Heute muss sich der Hit-Sänger und -Produzent zwar keine Sorgen mehr um seine Finanzen machen, doch vor seinem Durchbruch achtete er eigener Aussage zufolge auf jeden Cent, den er ausgab. Zu Gast beim alljährlichen Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos sprach will.i.am über seine Vergangenheit und weshalb ihm das Problem der globalen Armut so wichtig sei.

"Ich kann mich daran erinnern, wie es sich anfühlt, bei der Sozialhilfe in der Schlange zu stehen", sagte der Musiker. "Ich habe mich nie als Teil des einen Prozents [der Superreichen] betrachtet, weil ich immer arm war."

will.i.am wuchs in einer Sozialwohnsiedlung in Los Angeles auf, ließ sich von seinen bescheidenen Wurzeln aber nicht zurückhalten. Jetzt da er seinen Weg aus der Mittellosigkeit gefunden hat, möchte er auch anderen benachteiligten jungen Menschen helfen, es ihm gleichzutun.

"Ich muss zurück und den Kids in [meiner alten] Nachbarschaft sagen, dass das, was in den Medien über das eine Prozent gesagt wird, nicht bedeutet, dass da eine Wand ist, die man nicht durchbrechen kann", gab der Star zu bedenken.

Seinen Worten lässt will.i.am übrigens auch Taten folgen: Unter anderem gründete er die 'i.am.angel Foundation', die Kindern auf kreative und berufsorientierte Weise Bildung zusichern soll.

Die Wichtigkeit einer ordentlichen Ausbildung wurde dem Amerikaner übrigens von seinen Liebsten nahegelegt. "Meine Familie stellte sicher, dass ich verstehe, dass eine gute Ausbildung und harte Arbeit der Schlüssel zur Verwirklichung meiner Träume sind und dabei helfen können, es entgegen aller Wahrscheinlichkeit aus einer benachteiligten Situation zu schaffen", gab will.i.am zu bedenken.

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