WikiLeaks postet Sony-Dokumente

WikiLeaks postet Sony-Dokumente
Whistleblower Julian Assange © ddp images

Der Hacking-Skandal um das Filmstudio Sony Pictures ist noch lange nicht ausgestanden: Nachdem im vergangenen Jahr ein Cyber-Angriff auf das Studio ausgeübt wurde - für den Nordkorea Nordkorea die Schuld gegegen wird - im Rahmen dessen tausende Dokumente an die Öffentlichkeit gelangten, folgt nun die Fortsetzung: Julian Assange (43) und seine Plattform WikiLeaks veröffentlichten am Donnerstag mehr als 30.000 Dokumente und 170.000 E-Mails des Studios.

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Nach dem Hacker-Angriff

In einem Presse-Statement erklärte Assange seine Beweggründe, die Dokumente zu veröffentlichen: "Dieses Archiv zeigt die internen Prozesse eines einflussreichen, multinationalen Unternehmens. Es ist nachrichtenrelevant und steht im Zentrum eines geopolitischen Konflikts. Es gehört in die öffentliche Domain. WikiLeaks wird sicherstellen, dass es dort bleibt." Mehr als 100 E-Mail-Adressen aus Kreisen der US-Regierung seien zudem in den Archiven zu finden.


Sony hingegen beeilte sich, die Veröffentlichung zu verurteilen. "Der Cyber-Angriff auf Sony Picures war ein heimtückisches Verbrechen, und wir verurteilen die Indizierung von gestohlenen privaten und vertraulichen Informationen", wird ein Sprecher des Studios in "Variety" zitiert.


Bei der Veröffentlichung von Daten Ende 2014 wurden diverse Informationen über aktuelle und kommende Film-Projekte veröffentlicht. Zudem wurde zum Beispiel aufgedeckt, dass Jennifer Lawrence (24) für den Film "American Hustle" bedeutend weniger verdiente als ihre männlichen Kollegen, und wie hart mit Schauspielerin und Regisseuren ins Gericht gegangen wird. So wurde Angelina Jolie (39) in einer Mail von CEO Amy Pascal als "kaum talentierte, verzogene Göre" bezeichnet.

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