Whitney Houston: Mutter Cissy spricht erstmals über den Tod der Tochter

Cissy Houston gibt ihr erstes Interview
Cissy Houston gibt ihr erstes Interview nach dem Tod ihrer Tochter Whitney © Getty Images, Stephen Lovekin

"Ich habe als Mutter nichts falsch gemacht"

Es ist das erste Interview, das Emily ‚Cissy’ Houston nach dem Tod ihrer geliebten Tochter Whitney gibt. Sie spricht zum ersten Mal über den großen Verlust, die Trauer und Unwahrheiten, die über die tote Pop-Diva berichtet wurden.

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Das Interview findet in der Kirche statt, in der vier Wochen zuvor hunderte Menschen Abschied von Whitney genommen hatten. Die Kirche, in der Whitney schon als Elfjährige gesungen hatte. Cissy Houston kommt gerne dort hin, um zu singen und zu beten, denn die 78-Jährige ist sicher, dass es sich ihre Tochter so gewünscht hätte. „Ich vermisse sie so sehr und ich bin so unglaublich stolz auf sie“, sagt sie im Fernsehinterview mit ‚my9 tv’.

Cissy sah ihre kleine Tochter zu einem Weltstar heranwachsen, und sie wusste, dass dieser Ruhm auch große Probleme mit sich bringen würde. Abhängigkeiten und Magersucht - Whitney fiel tief, doch für ihre Mutter gab es nie Zweifel: „Ich bereue nichts, was ich getan habe, denn ich glaube, ich habe als Mutter alles richtig gemacht.“

„Hätten Sie als Mutter etwas anders machen können?“, fragt die Moderatorin. „Ich glaube nicht, denn meine Kinder waren alles für mich. Und Whitney war so ein besonderer Mensch. Sie war meine einzige Tochter und ein toller Mensch. Für sie war die Familie das Wichtigste.“

Auch Cissy war eine erfolgreiche Sängerin
Auch Cissy war wie ihre Tochter eine erfolgreiche Sängerin

Über die Nacht, in der Whitney starb, will Cissy nicht sprechen, der Schmerz ist noch zu groß. Doch eines möchte sie in dem Interview klarstellen: „All das, was in den Medien über Whitney berichtet wurde, stimmt nicht. Sie kennen meine Tochter doch überhaupt nicht. Natürlich hatte sie ihre Hochs und Tiefs, aber wer hat die nicht?“

Cissy Houston gibt niemandem die Schuld am Tod ihrer Tochter: „Ich war bisher noch nicht einmal wütend, obwohl ich es könnte. Natürlich habe ich meine Momente, aber mir geht es gut!" Ihr tiefer Glaube gebe ihr die Kraft das durchzustehen. „Ich kann nicht auf Gott wütend sein, dass er mir meine Tochter genommen hat“, lächelt sie.

Bilderquelle: Getty Images

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