Whitney Houston hatte Wasser in der Lunge

Starb Sängerin Whitney Houston am gleichen Medikamenten-Cocktail wie Jacko?
Whitney Houston soll nicht ertrunken sein, sondern an einem Medikamenten-Cocktail gestorben sein. © picture alliance / dpa, Holger Hollemann

Erste Erkenntnisse zur Todesursache

Nach dem plötzlichen Tod von Sängerin Whitney Houston gibt es erste Erkenntnisse zur Todesursache. Wie die Autopsie ergeben hat, hatte die 48-Jährige Wasser in der Lunge, berichtet das Onlineportal 'TMZ.com'. Demnach lebte sie also noch, als sie in der Badewanne lag.

- Anzeige -

Das bedeute jedoch nicht unbedingt, dass die Todesursache Ertrinken sei. Die Gerichtsmediziner müssten erst die exakte Menge des Wassers bestimmen, bevor sie dazu eine konkrete Aussage treffen könnten, hieß es. Die Ermittler schließen nicht aus, dass Houston in der Badewanne einschlief und daraufhin ertrank.

Derweil glaubt die Familie etwas anderes. Demnach hätten Mitarbeiter der Gerichtsmedizin ihr mitgeteilt, dass sie nicht ertrunken sei, sondern dass eine Kombination aus Xanax, einem Mittel gegen Angstzustände, anderen verschreibungspflichtigen Medikamenten sowie Alkohol für ihren Tod verantwortlich seien.

Nach der Autopsie von Whitney Houston gibt es erste Erkenntnisse zur Todesursache.
Nach der Autopsie von Sängerin Whitney Houston gibt es erste Erkenntnisse zur Todesursache. © picture alliance / dpa, Michael Nelson

Houston war am 11. Februar tot in Los Angeles im Hotel Beverly Hilton aufgefunden worden. Sie war anlässlich der Grammy-Verleihungen angereist. Weitere Einzelheiten zu ihrem Tod wurden zunächst nicht bekannt. Die Polizei schließt aber ein Gewaltverbrechen aus. Das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung wird in vier bis sechs Wochen erwartet.

Die Soul-Sängerin hat bereits vor Jahren offen über ihre Drogenprobleme gesprochen. Gerüchte über Entzugskuren und Rückfälle begleiteten sie in den vergangenen zehn Jahren ihres Lebens. Im Mai vergangenen Jahres unterzog sich der Weltstar erneut einem Alkohol- und Drogenentzug.

Bildmaterial: dpa, Picture Alliance

— ANZEIGE —