Hollywood Blog by Jessica Mazur

Whitney Autopsie-Bericht - Wollten wir das wissen?

Whitney Autopsie-Bericht - Wollten wir das wissen?
Whitney Autopsie-Bericht - Wollten wir das wissen? © (Foto: Reuters)

von Jessica Mazur

Das Rätsel um Whitney Houstons Tod ist endgültig gelöst. Knapp zwei Monate, nachdem Houston in einer Badewanne des Beverly Hilton tot aufgefunden wurde, haben die Gerichtsmediziner heute den finalen Autopsiebericht veröffentlich. Ein 42-seitiges Dokument, das keinerlei Fragen offen lässt. Im Gegenteil, der Bericht, der heute komplett veröffentlicht wurde, enthält vielen Whitney-Fans sogar zu viele Informationen. Einige sprechen sogar von "Leichenfledderei".

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Welche neuen Details liefert der Bericht also über Whitney Houstons Tod? Laut den Autopsieergebnissen wurde Whitney Houston mit dem Kopf nach unten in "circa 30 Zentimeter tiefem, sehr heißem Wasser" gefunden. Der Kokaingehalt in ihrem Blut betrug 58 Mikrogramm pro Milliliter Blut. Laut dem US-Drogenexperten Dr. Drew Pinsky ist das ein "mittlerer Level". Wie der leitende Gerichtsmediziner Craig Harvey erklärte, deutet alles darauf hin, dass Whitney Houston unmittelbar vor ihrem Kollaps in der Badewanne Kokain konsumierte. "Weißes Pulver" fanden die Beamten auf einem Löffel neben der Badewanne, auf dem Badezimmerschrank, in einer Schublade und auf einem Handspiegel. In Houstons Körper fanden die Mediziner neben dem Kokain außerdem Marihuana, Xanax, das Muskellösende Medikament Flexeril, sowie Benadryl - ein Mittel gegen Allergien. Was für ein Cocktail!

Doch neben den Blutergebnissen und Tatortbefunden enthält der Bericht auch durchaus brisante und private Details. So ist z.B. zu lesen, dass Whitneys Nasenwände löchrig waren, vermutlich ein verursacht vom regelmäßigen Kokainschnupfen. Außerdem wurde festgehalten, dass die Sängerin "230cc McGhan Brustimplantate" trug und dass eine "braune Perücke" fest an Houstons schwarzem Haar befestigt war. Und wir erfahren u.a., dass Whitneys oberen Zähne komplett aus dentalen Prothesen und Implantaten bestanden, während in der unteren Zahnreihe einige natürliche Zähne gefunden wurden.

"Too much information" oder ein ganz normaler Autopsiebericht, der wie alle anderen Autopsieberichte auch, in Kalifornien der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde? Darüber stritten sich heute Fans und User im Netz. In den Augen ihrer Fans ist und bleibt sie eine Legende, der die aktuelle Berichterstattung einfach nicht gerecht wird. Andere beschreiben sie hingegen als eine "Drogentote von vielen", deren Schicksal in ihren eigenen Händen lag.

So oder so dürfte das Kapitel 'Whitney Houstons Tod' mit dem heutigen Autopsiebericht endgültig abgeschlossen sein. Die Blumen, die wochenlang vor dem Beverly Hilton lagen, sind mittlerweile verschwunden, das Hotel erhält Anfragen von Gästen, die in Whitneys Zimmer übernachten wollen und ein Film über Houstons Leben ist auch schon in der Mache. Das Leben in Hollywood geht weiter...

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur

 

Whitney Autopsie-Bericht - Wollten wir das wissen?
© Bild: Jessica Mazur