Wes Bentley: Schlimmes Kindheitstrauma

Wes Bentley
Wes Bentley © Cover Media

Für Wes Bentley (35) waren die Dreharbeiten für seinen neuen Film 'Pioneer' eine besondere Herausforderung.

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Hilfe, ich ertrinke

Der Leinwandstar ('American Beauty') erinnerte sich dabei an ein schlimmes Kindheitstrauma, das durch die Dreharbeiten wieder hochkam. In dem anstehenden Thriller verkörpert der Darsteller Mike, ein Mitarbeiter einer Ingenieurs-Gruppe in Norwegen, die in die Nordsee taucht, um ein Erdöl-Leitungsrohr zu montieren. Viele Szenen wurden unter Wasser gedreht - eine Aussicht, die besonders Bentley übel zusetzte: "Ja, ich recherchierte ein bisschen. Ich war nicht in der Lage, einen Simulations-Tauchgang von bedeutender Tiefe zu machen; ich trainierte eher in einem Pool, der ungefähr fünf Meter tief war. Sie machen diese Art von Training, weil sich anscheinend der gefährlichste Teil zwischen fünf bis 15 Metern abspielt. Alles, was noch tiefer ist, ist gleich - oder ähnlich, sollte ich sagen", erklärte er gegenüber 'denofgeek.com'. In der Tiefe kamen dann die bösen Erinnerungen wieder hoch. "Als ich fünf Jahre alt war, bin ich fast ertrunken, und ich hatte diese Angst vor Wasser, bis ich 16 war. Ich hätte meinen Kopf nicht in einen Pool getaucht und ich ließ auch das Duschwasser nicht auf mein Gesicht treffen. Ich brauchte Zeit, um darüber hinweg zu kommen. Also war das eine besondere Herausforderung für mich." Bei den Dreharbeiten konnte er die Angst vor Wasser am wenigsten gebrauchen. "Im Training fingen wir dann mit einem Helm an, was in Ordnung war; ich konnte das machen, nachdem ich einmal Vertrauen gefasst hatte, dass der Sauerstoff da war, aber nachdem sie den Helm abnahmen und man nur noch diesen Schlauch im Mund hatte und man nur mit diesem Schlauch nach unten ging - das war für mich eine richtige Herausforderung."

Für die Rolle musste der Star nicht nur die Zähne zusammenbeißen, sondern sich auch äußerlich verändern. In dem Film trägt der Darsteller einen Bart - was ebenfalls eine komische Erfahrung war. "Es war seltsam: Die eigentlichen Drehtage waren nur neun, aber sie waren über einen Monat verteilt, also musste ich den Bart heranzüchten, bis er eine normale Form hatte. Außerdem taten sie Tattootinte rein, um meinem Bart Definition zu geben - und ich musste zu Walmart oder Target oder einfach mit dem Bart nach draußen, um mit meiner Frau und meinen Kindern essen zu gehen und ich fühlte mich wie ein Idiot, weil ich nicht der Typ bin, der so auf metrosexuelle Sachen steht", lachte Wes Bentley.

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