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Wendlers Ex-Manager packt aus: Michael sei ein eifriger Puffgänger

Ehebruch und Puff-Besuche - Was ist an den Vorwürfen dran?

06.09.13 19:20

Ob Gerichtstermine oder Attacken von Kollegen - Michael Wendler zieht Zoff scheinbar magisch an. Doch die Vorwürfe, die sein Ex-Manager, der 46-jährige Heiko Schulte-Siering, jetzt gegen den Schlagerstar erhebt, sind heftiger und schlüpfriger als alles zuvor. Der wirft dem Mallorca-Sänger nämlich nicht nur Ehebruch, sondern auch Bordell-Besuche vor.

Im Interview mit der 'Bild'-Zeitung verrät er: "Michael behauptet, treu zu sein, betrügt seine Frau Claudia aber nach Strich und Faden", so Schulte-Siering. "Ich war oft sein Alibi. Seine vielen Affären habe ich in meinem Handy verwaltet, u. a. eine Friseurin, eine Frau aus dem Fanclub, eine Schlagersängerin und eine Autohaus-Angestellte in Dresden. Die Nummern und Fotos habe ich heute noch", erklärt er weiter.

Und es kommt noch dicker: Wendlers Ex-Manager behauptet, dass der Sänger sogar im Bordell gewesen sei. "Michael ist ein eifriger Puffgänger (...). Dann lädt er auch mal seine Mitarbeiter (...) ein. Auf Mallorca hat Michael im Puff sogar Autogramme verteilt, damit alle wussten, wer er war", so der 46-Jährige.

Claudia Wendler, die seit vier Jahren mit ihrem Michael verheiratet ist und mit ihm eine gemeinsame elfjährige Tochter hat, ist über die Ehebruch- und Puff-Vorwürfe natürlich schockiert - verteidigt ihren Mann aber. "Ich weiß nicht, welche Geschichte er da erzählt. Das ist vielleicht seine eigene Geschichte. Vielleicht verkehrt er da in diesem Milieu, ich weiß es nicht. Es ist ganz schäbig, wenn er da versucht, dem Michael so etwas anzuhängen", erklärt die 44-Jährige im Interview mit RTL. "An den Vorwürfen ist nichts dran. Ich bin mit Michael 24 Jahre zusammen. Ich lege meine Hand dafür ins Feuer und spring vor ihn, wenn ihn irgendwas verletzen würde", erklärt sie weiter. Ihr Mann sei supertreu, da wäre nichts.

Was an den Gerüchten wirklich dran ist - das ist unklar. Verdächtig ist allerdings, dass Schulte-Siering gerade jetzt, vier Jahre nachdem er für Michael tätig war, auspackt. Jetzt, wo der Schlagerstar seinen großen Durchbruch in Amerika plant und herbeisehnt. Hinzu kommt, dass der Ex-Manager, der von 2007 bis 2009 für den Mallorca-Star arbeitete, bis heute im Rechtsstreit mit dem Schlagerstar steht. Der fordert von der Firma CNI, die Wendlers Frau gehört, schlappe 229.000 Euro - angeblich für nicht gezahlte Provisionen.

Wendlers derzeitiger Manager Markus Krampe kann die Vorwürfe übrigens nicht bestätigen. "Jeder Manager erfährt im Laufe der Jahre vieles über seine Klienten. Es ist aber ganz schlechter Stil, so etwas auszuplaudern. Egal, ob wahr oder unwahr", so der Manager gegenüber der 'Bild'-Zeitung. "Ich arbeite seit vier Jahren mit Michael zusammen, mich hat er noch nie ins Bordell eingeladen", scherzt Krampe.

Bildquelle: riva Verlag / dpa




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