Weltfrauentag: Carolin Kebekus, Bono, Elton John und Co. finden Armut sexistisch

Weltfrauentag: Promis finden Armut sexistisch
Carolin Kebekus fordert in einem offenen Brief Chancengleichheit © ddp images

Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März haben sich zahlreiche Prominente aus aller Welt für Frauen und Geschlechtergerechtigkeit ausgesprochen. Unter dem Titel "Armut ist sexistisch" unterzeichneten Berühmtheiten wie Oprah Winfrey (62), Katie Holmes (37), Carolin Kebekus (35), Bono (55) oder Sir Elton John (68) einen offenen Brief der Organisation ONE, in dem sie die Staats- und Regierungschefs dazu auffordern, im Jahr 2016 im Interesse von Frauen und Mädchen zu handeln.

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Carolin Kebekus, Bono und Co.

Rund 62 Millionen Mädchen bliebe das Recht auf Bildung versagt, heißt es in dem Schreiben, das auf der Internetseite der Organisation gelesen und unterschrieben werden kann. "Eine halbe Milliarde Frauen können nicht lesen. Unfassbare 155 Länder haben noch immer Gesetze, die Frauen diskriminieren."

 

Chancenungleichheit ist "unsexy"

 

Die Komikerin Carolin Kebekus ("PussyTerror TV") wird von ONE wie folgt zitiert: "Manchmal sagen mir Leute, Feminismus sei total retro und unsexy. Die frage ich dann immer: Wisst ihr, was unsexy ist? Dass Frauen nirgendwo auf der Welt die gleichen Chancen haben wie Männer - nirgends!" Das sei in Deutschland nicht so und schon gar nicht in den ärmsten Ländern der Welt. Besonders diskriminierende Gesetze kritisiert Kebekus: "Das ist retro, das muss sich ändern."

 

Auch Sir Elton John ist dabei

 

Auch Elton John will aufrütteln: Drei von vier Jugendlichen in Afrika, die sich mit HIV infizierten, seien Mädchen, sagt er. Und im Durchschnitt infizierten sich Frauen in Afrika südlich der Sahara fünf bis sieben Jahre früher als Männer. "Das ist herzzerreißend." Um die Verbreitung von HIV zu stoppen, "müssen wir mehr tun, um Mädchen und Frauen zu schützen", so der Musiker. Der Weltfrauentag wurde bereits 1911 ins Leben gerufen. Seit 1921 wird er jährlich am 8. März begangen.

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