Weihnachts-Spaß mit Hindernissen: Niko

Weihnachts-Spaß mit Hindernissen: Niko

Von Jutta Rogge-Strang

Alle Jahre wieder kommt zur Adventszeit ein neuer Weihnachtsfilm in die Kinos. Dieses Mal ist ein kleines Rentier namens Niko der Star. Das animierte Viech stapft mit groooßen Augen durch den Schnee und versucht zu fliegen: Denn sein Papa, den Niko noch nie getroffen hat, ist angeblich eines der Rentiere, die den Schlitten des Weihnachtsmannes ziehen dürfen. Und da will Niko natürlich auch eines Tages mitmachen. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg, denn das Fliegen klappt nicht so ganz. Eigentlich überhaupt nicht, wenn man es recht bedenkt.

Und da beschließt Niko, dass er seinen Papa suchen muss. Trotz der Wölfe, die das Rentierrudel bedrohen, macht sich Niko auf den unbekannten und gefährlichen Weg ins Reich des Weihnachtsmannes. Begleitet wird er von seinem väterlichen Freund Julius, einem Flughörnchen. Und natürlich nehmen auch die Wölfe die Fährte auf. In der Not rettet das flinke flotte Wiesel Wilma (mit der Stimme, nicht aber der Figur von Barbara Schöneberger) die Freunde und weist den Weg ins unbekannte Reich.

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Weihnachts-Spaß mit Hindernissen: Niko
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Und dann endlich haben es Niko, Julius und Wilma, die von einer Karriere als Sängerin träumt, zu den fliegenden Rentieren geschafft. Leider entpuppen die sich als eingebildeter und trunksüchtiger Haufen, und an Nikos Mama kann sich keiner mehr erinnern. Dann fallen auch noch die Wölfe in das Land des Weihnachtsmannes ein.

Barbara Schöneberger ist zwar nicht die geborene Synchronsprecherin, brilliert aber durch ihre gesanglichen Einlagen: Sehr schön und sauber gesungen, bis hin zum Schluss-Lied ‚Jingle bells’. Und eigentlich ist der Weihnachtsfilm ,Niko – Ein Rentier hebt ab’ für Kinder wie geschaffen. Die süßen Rentiere mit den großen Augen lassen Kinderherzen höher schlagen, und dass sich Niko in ein Abenteuer wagt, können auch die Kids nachvollziehen. Bis zu dem Moment, an dem die Wölfe erscheinen: Denn die sind wirklich gruselig und kommen sehr bedrohlich daher. Aber das ist hoffentlich in der Kinofassung anders als in der Pressevorführung. Laut Agentur wurden einige Stellen aber bereits entschärft, so dass der Film als FSK 0 freigegeben wird.

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