Wanda Badwal: Für ein "normales Frauenbild"

Wanda Badwal
Wanda Badwal © coverme.com

Wanda Badwal (28) kritisierte auf der Berlin Fashion Week Magermodels.

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Werbung ist Gehirnwäsche

Die ehemalige 'Germany's Next Topmodel'-Kandidatin belegte in der Castingshow 2008 zwar nur den vierten Platz, konnte im Anschluss aber dennoch die Fashion-Welt als Model erobern. Da fehlte die hübsche Brünette natürlich auch nicht auf der Berlin Fashion Week. Dort plauderte sie mit 'tikonline.de' über das aktuelle Model-Bild und kritisierte den Trend der Magermodels. Badwal outete sich als Verfechterin von Weiblichkeit und eines gesunden Körperbildes: "In Deutschland ist die meist verkaufte Kleidergröße 38/40. So sehen normale Frauen aus. Und ich finde, dass es wichtig ist, da auch ein Statement zu setzen, auch als Designer zu sagen: Ich stehe für Gesundheit ein, ich stehe für ein normales Frauenbild ein."

Das Schönheitsideal, das die Medien und die Modebranche mit den extrem schlanken Models verbreiten, entspreche nicht der Realität und dürfe dementsprechend nicht als Vorbild fungieren: "Das ist ja Gehirnwäsche, was wir permanent durch die Werbung bekommen, was uns gar nicht so bewusst ist", klagte sie.

Die Moderatorin Nazan Eckes (37) teilt die Meinung ihrer Kollegin und zeigte sich ebenso erschrocken von den dünnen Models auf der Fashion Week in der deutschen Hauptstadt. Auch Eckes, die im vergangenen Jahr zur schönsten Fernsehmoderatorin gewählt wurde, findet Frauen, die wie "ein Strich in der Landschaft" aussehen, extrem unweiblich. Ein paar Pölsterchen sorgten schließlich erst für Weiblichkeit. "Wenn das alles zu dürr aussieht, verliert man seine Weiblichkeit und verliert dadurch auch eine gewisse Ausstrahlung", befand Eckes im Interview mit 'promiflash' auf der Fashion Week.

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