Von Affe bis Waldigate: Die größten "Wer wird Millionär?"-Patzer

Von Affe bis Waldigate: Die größten "Wer wird Millionär?"-Patzer
Auch "Wer wird Millionär?"-Moderator Günther Jauch ist manchmal einfach fassungslos © RTL / Frank Hempel

Am Montagabend wurde bei "Wer wird Millionär?" zum ersten Mal in der Geschichte der Günther-Jauch-Show die erste Frage (50 Euro) falsch beantwortet: Tanja Fuß (20, Modedesign-Studentin) scheiterte an dieser Aufgabe: "Seit jeher haben die meisten ...?" A: Dober Männer, B: Cocker Spaniels, C: Schäfer Hunde, D: Riesen Schnauzer (richtige Antwort C: Schäfer Hunde). Tanja Fuß antwortete mit "D: Riesen Schnauzer"... Damit hält sie den Rekord der Kandidatin, die am schnellsten wieder den Platz gegenüber Jauch räumen musste. Peinliche Auftritte hat die Sendung aber schon einige erlebt.

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Kandidatin raus bei Frage 1

 

Schwere erste Hürde

 

Im März 2014 eroberte sich Andre Mantwill den begehrten Kandidatenstuhl - nachdem er mit Traubenzucker im Mund erstmal gar kein Wort herausbrachte, erzählte er dann, dass er sich von "Wer wird Millionär?"-Gewinner Sebastian Langrock coachen hat lassen. Langrock hatte Anfang 2013 eine Million Euro abgeräumt. Geholfen haben seine Tipps offenbar nicht viel, denn schon die erste Frage wird Mantwill fast zum Verhängnis: "Was lässt sich schwerlich am Revers befestigen?" A: Karnevalsorden, B: Verdienstorden, C: Schützenorden, D: Mönchsorden (richtig). Zuerst versucht es Mantwill mal mit dem Karnevalsorden, gibt dann aber zu, dass er nicht weiß, was ein Revers ist. Als es ihm Jauch zeigt, ändert er die Antwort - auf Schützenorden. Am Ende befragt er doch noch das Publikum, das ihm die richtige Antwort verrät. Schließlich werden es doch noch 32.000 Euro für ihn.

 

Retter Publikum

 

Auch für Sascha Pendo wurde im März 2002 schon die erste Frage zur echten Herausforderung. Hier musste ebenfalls das Publikum helfen: "Warum ist die...?" A: Blondine dumm, B: Forelle stumm, C: Banane krumm, D: Show schon rum (richtige Antwort C). Bei der achten Frage war für ihn dann endgültig Schluss, er gewann 500 Euro.

 

Das Problem mit dem Affen

 

"Ist eine Angelegenheit endgültig abgeschlossen, dann heißt es umgangssprachlich: Klappe zu, ...?" A: Nase voll, B: Affe tot, C: Ofen aus, D: Finger weg - so lautete die vierte Frage einer Sendung, für die Tamas Golya (27) im September 2001 den 50:50- und den Telefonjoker brauchte. So kam er dann doch noch zur Lösung (B) und am Ende zu 64.000 Euro.

 

Aus mit Oheim

 

Schlechter erwischte es da Christian Mauer im Oktober 2000 und Jürgen Neuschwander im März 2001. Mauer beantwortete seine Frage 4 "Wofür steht der Begriff Oheim?" (richtige Antwort: Onkel) mit "B: Ohnmacht" und schied aus. Neuschwander musste im März 2001 bei der 500-Mark-Frage gehen, weil ihm unbekannt war, dass im Titel eines Stimmungsliedes ein Pferd auf dem Flur steht.

 

Einladung nach Luxemburg

 

Patrick Klein wurde von Jauch im Mai 2014 nach dem Namen des luxemburgischen Premierministers gefragt. Er entschied sich für "Trinckgeld" statt "Bettel". Und die Antwort aus Luxemburg kam prompt: Das Staatsoberhaupt kommentierte die Antwort bei Facebook mit den Worten: "Einen schönen Abend wünscht Ihnen, Xavier Trinckgeld!" Danach lud er den Kandidaten, der sich durch seine falsche Antwort mit 500 Euro begnügen musste, nach Luxemburg ein.

 

Waldigate

 

Übertroffen hat all diese Kandidaten natürlich: Waldemar Hartmann! Der Sportmoderator war sich als Telefonjoker im November 2013 einfach sicher, dass Deutschland noch nie im eigenen Land eine Fußball-WM gewonnen hat...

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