22.10.2009
Zickenkrieg am Set von 'Die Päpstin'
Foto: dpa
Johana Wokalek hatte Angst vor kaltem Wasser, und David Wenham nervte als Hollywood-Streber. Am Set von ’Die Päpstin’ war einiges los. Aber trotzdem ist Regisseur Sönke Wortman (’Deutschland. Ein Sommermärchen’, ’Das Wunder von Bern’) mehr als glücklich über das Ergebnis. Zum Interview erschien er ganz entspannt und geizte nicht mit Vergleichen zum Profi-Fußball. Und das, obwohl er eigentlich nicht mehr mit Fußballfilmen in Verbindung gebracht werden will.
Von Sebastian Schmidt
Von Fußballfilmen wie ’Deutschland. Ein Sommermärchen’ zu ’Die Päpstin’. Wie kam es zu der Neu-Orientierung?
Es war eine willkommene Gelegenheit, mal was anderes zu machen. Es gab viele wichtige Gründe für mich, diesen Film zu machen, aber sicher lag es auch daran, dass ich auf Filmfestivals immer nur zu Fußball befragt wurde. Das ist auf Dauer ein bisschen frustrierend. Mich hat aber auch die Geschichte der Johanna sehr interessiert. Es ist immer schön, wenn man als Regisseur aus dem Vollen schöpfen und Welten entstehen lassen kann, die es heute nicht mehr gibt.
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Fotos: Splash News, WENN Entertainment, GettyImages, dpa
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