Hollywood Blog by Jessica Mazur

Violet Affleck sorgt für Aufruhr

Violet Affleck sorgt für Aufruhr

von Jessica Mazur

Blitzlichtgewitter, Fotografen, die sich gegenseitig über den Haufen laufen, um das beste Bild zu bekommen und aufgeregte "Look over here!" Rufe... Klingt, wie eine Szene vom Red Carpet eines Hollywood Events oder wie das tägliche Treiben vor dem Celebrity-Restaurant "The Ivy" auf dem Robertson Boulevard. Doch diese Bilder spielen sich derzeit auch an einem Ort in Los Angeles ab, der mit Paparazzi eigentlich nicht viel am Hut haben sollte: einem Kindergarten! Genauer gesagt vor der "First Presbyterian Nursery School" in Santa Monica. Warum? Weil die "First Presbyterian Nursery School" von der kleinen Violet besucht wird, die das große Glück hat, berühmte Eltern zu haben, die ihre Kinder nicht wie viele andere Promis die meiste Zeit des Tages in die Obhut einer Nanny geben, sondern Violet fast jeden Morgen selber zum Kindergarten fahren: Jennifer Garner und Ben Affleck. Problem ist nur, dass das mittlerweile auch die Paparazzi spitz gekriegt haben und der Garner/Affleck Familie nun jeden Morgen vorm Kindergarten auflauern. Sehr zum Missfallen der anderen Eltern versteht sich, die die Szenen, die sich vor dem Kindergarten abspielen, wenn das Auto der Familie vorfährt, als "völlig außer Kontrolle geraten" beschreiben und immer wieder mit ansehen müssen, wie die Paparazzi andere Kinder rücksichtslos aus dem Weg drängen, um freie Sicht auf die prominente Familie zu haben. Besonders schlimm ist es geworden, seitdem Violet's kleine Schwester Seraphina, die im Januar diesen Jahres zur Welt kam, regelmäßig mit von der Partie ist, weil die Gossip-Magazine für Fotos der Kleinen im Moment das meiste Geld blechen. Einige Eltern sind so aufgebracht, dass sie sogar schon forderten, Ben und Jen sollten gefälligst an anderer Stelle häufiger freiwillig mit ihren Kindern posieren, damit die Nachfrage nach Fotos der Familie nachlässt, was die beiden Schauspieler natürlich dankend ablehnten.

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Doch vielleicht hat das wilde Treiben der Fotografen bald trotzdem ein Ende, denn ein Mitglied des Stadtrats in Santa Monica, Councilman Richard Bloom, stellte jetzt einen anderen Lösungsvorschlag vor. Sein Plan ist es nämlich, in LA eine so genannte "Paparazzi Buffer Zone" einzurichten. Gemeint ist eine Art Schutzzone um Schulen und Kindergärten, die von Fotografen nicht betreten werden darf. Klingt doch gar nicht schlecht, ich sehe die ersten "Wir (Paparazzi) müssen draußen bleiben" Schilder schon vor mir ;-). Ob er den Gesetzesentwurf durchsetzen kann, wird sich zeigen, aber die Unterstützung zahlreicher prominenter und nicht prominenter Eltern in Los Angeles ist dem Mann sicher. Bis es soweit ist, werden die Kids der "First Presbyterian Nursery School" aber weiterhin jeden Morgen von Blitzlichtgewitter begrüßt, woran sich die Kleinen fast schon gewöhnt haben. Ein Vater erklärte hierzu der LA Times: "Zuerst hat meine Tochter die Fotografen argwöhnisch begutachtet, heute weiß sie, was ein Paparazzi ist. Nur ein LA-Kid würde so was mit vier Jahren wissen." Ein LA-Kid UND ein New York-Kid natürlich, denn die Szenen, dich sich boten, als Angelina Jolie Sohnemann Maddox im Herbst 2007 regelmäßig in die Lycee Francais School in Manhattan brachte, zeigten schließlich deutlich, dass eine "Paparazzi Buffer Zone" auch an der Eastcoast keine schlechte Idee wäre...

Ob das heute auch noch so ist, werde ich jetzt "first hand" überprüfen können. Ich hüpfe nämlich gleich in den Flieger, um die nächsten vier Tage einen Kurzurlaub in New York City zu verbringen, yipeeh! Die Koffer sind bereits gepackt, und der Blog kommt natürlich auch mit. Bis morgen also aus dem Big Apple!

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur.

 

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