Viola Beach: Fahrer soll die Band absichtlich in den Tod gefahren haben

Indie-Band Viola Beach Sie galten als die Nachwuchshoffnung der Indie-Pop-Szene: Viola Beach.

Dramatische Wende bei Viola Beach

Diese Nachricht schockt gerade alle Fans der verunglückten Indie-Pop Band Viola Beach. Nach neuen Erkenntnissen der schwedischen Ermittlungskommission, soll der tragische Tod der gesamten Band und deren Manager kein Unfall gewesen sein. Der Nissan-Fahrer soll sich und die vier Insassen absichtlich von der geöffneten Hebebrücke ins Wasser gestürzt haben. Das soll jetzt die Auswertung eines Überwachungsvideos erwiesen haben.

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Dem britischen 'Telegraph' gegenüber verriet Kjell Lindgren von der Stockholmer Polizei: "Der Fahrer überholte auf einem gesperrten Teil der Brücke parkende Fahrzeuge. Es ist nicht normal, trotz Stopzeichen, parkender Autos und leuchtender roter Lichter weiterzufahren." Zudem waren Alkohol- und Drogentests beim Fahrer negativ verlaufen.

Bereits kurz nach dem Unglück hatten Zeugen geäußert, dass der Wagen der Band mit hoher Geschwindigkeit an den bereits wartenden Autos vorbei gerast sei. "Es sieht so aus, als hätte der Fahrer absichtlich gehandelt", sagt auch Lars Berglund, Leiter der zuständigen Ermittlungskommission gegenüber 'Aftonbladet'. Ob der Todesfahrer der Manager oder einer der Band-Mitglieder selbst war, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.

Die Nachwuchs-Hoffnung der britischen Indie-Pop-Szene war in der Nacht zum 14.Februar 02.2016 auf dem Rückweg von einem Konzert zum Flughafen ums Leben gekommen. Der Wagen der Band stürzte von einer 27 Meter hohen Klappbrücke, die vermutlich noch nicht vollständig geschlossen war. Die zwischen 19- und 20-jährigen Männer konnten von Tauchern nur noch tot geborgen werden.

Bildquelle: Twitter
 
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