Vin Diesel: So trauert er um Paul Walker

Vin Diesel: So trauert er um Paul Walker
Trauert bis heute um seinen Freund und Kollegen: Vin Diesel © Evan Agostini/Invision/AP

Am Wochenende stellte Vin Diesel (47) den Film "Fast & Furious 7" in Los Angeles vor einem ausgewählten Kinopublikum vor. Natürlich kam er auch auf Paul Walker zu sprechen. Dabei zeigte sich, wie sehr Diesel noch immer um seinen verstorbenen Freund und Kollegen trauert - plötzlich fehlten ihm die Worte.

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Emotionen bei "Furious 7"-Screening

"Ich habe meinen besten Freund verloren, ich habe meinen Bruder verloren", sagte Diesel, kurz bevor er von seinen Emotionen übermannt und vom Publikum im Saal mit tosendem Applaus unterstützt wurde.

Kurz zuvor hatte Vin Diesel mit der Nachrichtenagentur spot on news über die Schwierigkeiten gesprochen, welche die Dreharbeiten für diesen Film mit sich gebracht hatten: Walker war im November 2013 inmitten des Drehs bei einem Autounfall ums Leben gekommen. "Ich musste so tief in mich gehen wie nie zuvor, damit ich überhaupt weitermachen konnte", erzählte Diesel, der Walker besonders nahe stand.

"Paul und ich waren wie Brüder. Sein Tod hat mich tief im Mark getroffen. Ich glaube, dass ich lange Zeit gar nicht richtig wahrhaben wollte, dass er nicht mehr bei uns ist", sagte Diesel über seinen Freund Walker, der nach seinem Tod von seinen beiden Brüdern Caleb und Cody als Doubles ersetzt wurde.

Action-Star Diesel hat das Gefühl mit "Fast & Furious 7" den "bislang wohl besten Film im Franchise produziert zu haben. Und ganz ehrlich: Ich glaube, wir alle haben den besten Film für Paul gemacht."

Der Tod von Walker hat Diesel, der gerade zum dritten Mal Vater geworden ist, verändert, wie er weiter verriet. "Ich schätze heute jeden Tag, den ich hier sein kann viel mehr als je zuvor. Ich bin glücklich, am Leben sein zu dürfen", betonte der 47-jährige gebürtige New Yorker.

Tatsächlich erhält "Fast & Furious 7" im Vorfeld der Kinoveröffentlichung tolle Kritiken. "Die Action in diesem Film ist absolut irre. Wir haben die Grenzen des Möglichen noch einmal durchbrochen", erzählt Diesel, der selbst sagt, in der Vergangenheit kein großer Freund von Fortsetzungen gewesen zu sein. Aber heute habe er seine Meinung - aus gutem Grund - geändert. Nicht zuletzt deshalb, weil das "Fast & Furious"-Franchise Vin Diesel und seine Kollegen zu sehr wohlhabenden Menschen gemacht hat.

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