Viggo Mortensen und der Tod

Viggo Mortensen und der Tod
Viggo Mortensen © Cover Media

Die Gedanken von Viggo Mortensen (57) drehen sich oft um die eigene Endlichkeit.

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Lieblingsthema Sterblichkeit

Der Schauspieler ('Herr der Ringe') scheint seit frühester Kindheit einen gewissen Hang zur Morbidität aufzuweisen. "Ich denke die ganze Zeit an den Tod", gestand er dem 'U.S. Esquire'. "Als ich ein kleines Kind war, wachte ich oft auf und dachte: 'Uff, ich werde sterben.' Vielleicht habe ich das [durch das Aufwachsen] auf dem Land schneller gelernt. Die Vorstellung der Sterblichkeit, weißt du? Als ich begriff, dass Tiere einmal sterben, begriff ich, dass ich auch sterben werde."

Wer jetzt Angst um Viggo bekommt, soll beruhigt werden, denn depressiv oder gar Selbstmord gefährdet ist der dänisch-amerikanische Schauspieler deswegen nicht. Eigentlich lösen diese Gedanken bei ihm eher andere Gefühle aus. "Nein, ich werde davon nicht depressiv. Es macht mich wütend. Ich denke, es ist ein echter Schei*. Wer hatte die Idee, dass wir sterben müssen?"

Noch heute ist das Erste, an das Viggo Mortensen am Morgen denkt, der Tod, doch nützt er das zu seinen Vorteil, denn dadurch lebt er sein Leben viel intensiver und versucht sich in neuen Dingen. Vieles davon dreht sich darum, Erinnerungen festzuhalten, wie Schreiben oder Malen - Demenz ist nämlich in seiner Familie stark verbreitet.

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