Victoria von Schweden: Emotionaler Besuch am Ort des Terroranschlags in Stockholm

Kronprinzessin Victoria von Schweden und Prinz Daniel besuchen den Ort des Terroranschlags in Stockholm
Kronprinzessin Victoria von Schweden und Prinz Daniel besuchen den Ort des Terroranschlags in Stockholm © deutsche presse agentur

Die Kronprinzessin zeigt Gefühle am Ort des Terroranschlags

Kronprinzessin Victoria von Schweden vertritt ihren Vater König Carl XVI. Gustaf und legte Blumen am Ort des Terroranschlags in Stockholm nieder. Dabei konnte sie die Tränen kaum zurückhalten, gab sich aber kämpferisch.

Tränen und Kampfgeist

Schwarz gekleidet und sichtlich ergriffen kamen Prinzessin Victoria von Schweden und ihr Mann Daniel an den Ort, an dem am Freitag, 7. April ein Mann mit einem Lastwagen in eine Einkaufsstraße und dann in ein Kaufhaus gerast war. Vier Menschen starben, 15 weitere sind zum Teil schwer verletzt. Die Prinzessin vertritt ihren Vater, König Carl XVI. Gustaf, bis er mit seiner Frau Silvia von einer Brasilienreise zurückkehrt.

Am Ort des Unglücks legte Kronprinzessin Victoria einen Strauß roter Rosen nieder als Ausdruck ihres Mitgefühls. Als sie anschließend kurz mit Pressevertretern sprach, konnte sie die Tränen nicht mehr zurückhalten. "Ich verspüre eine große Trauer und Leere", sagte sie von den Ereignissen erkennbar gezeichnet. Aber die Prinzessin, die hier zeigen muss, dass sie den König würdig vertreten und später einmal in seine Fußstapfen treten kann, gibt sich auch kämpferisch: "Aber ich sehe auch eine große Stärke, denn wir haben gezeigt, dass wir uns dem hier entgegenstellen."

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Ihre Schwester, Prinzessin Madeleine, die mit ihrem Mann Chris O'Neill und ihren Kindern in London wohnt, äußerte sich aus der Ferne unmittelbar nach dem Anschlag über Facebook: "Meine Gedanken gelten meinem geliebten Stockholm und den Betroffenen und ihren Familien."

Auch König Carl XVI. Gustaf reagierte von Brasilien aus und drückte in einem kurzen Statement auf der offiziellen Homepage des Königshauses seine Bestürzung aus. Er kündigte an, seine Brasilienreise zu unterbrechen und übertrug bis dahin die Amtsgeschäfte seiner erstgeborenen Tochter Victoria.

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