Hollywood Blog by Jessica Mazur

Victoria Beckham: Verprügelt, weil sie nicht dazu gehörte

Victoria Beckham: Verprügelt, weil sie nicht dazu gehörte
Victoria Beckham: Verprügelt, weil sie nicht dazu gehörte © (Foto: Jackson Lee / Splash News)

von Jessica Mazur

Immer mehr Hollywood-Stars machen sich stark, und zur Abwechslung mal für einen richtig guten Zweck. Dank zahlreicher Promis berichten die Gossipblätter und Online-Medien zurzeit nämlich nicht nur über den neusten Klatsch und die angesagtesten Trends, sondern auch in großer Vielfalt über ein sehr ernstes Thema: 'Bullying' unter Jugendlichen, also das Tyrannisieren und Schikanieren von Mitschülern.

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Auslöser für die Protest- und Aufklärungswelle, die derzeit von vielen Celebritys ausgeht, war der Selbstmord von Tyler Clementi. Der 18-jährige Student hatte sich vor zwei Wochen von einer Brücke gestürzt, nachdem Mitschüler eine sexuelle Begegnung von ihm und einem anderen Mann live übers Internet streamten. Damit war Clementi der fünfte amerikanische Teenager, der sich binnen eines Monats das Leben nahm, weil Mitschüler sich über die sexuelle Orientierung lustig machten. Eine der ersten, die in ihrer Sendung laut "Das muss ein Ende haben!" forderte, war die US-Talkerin Ellen DeGeneres. Für Ellen sind die Selbstmorde "Weckrufe" und sie versicherte anderen betroffenen Teenagern: "Ich weiß, wie ihr euch fühlt. Es wird einfacher." Und immer mehr Prominente folgen ihrem Beispiel.

Mittlerweile wurde in den Staaten das Projekt 'It Gets Easier' ins Leben gerufen, dem sich täglich mehr Celebrities anschließen, um betroffenen Jugendlichen Hoffnung zu machen. Stars wie Anne Hathaway, Sarah Silverman, Joel Madden, Jessica Simpson, Ke$ha und Colin Farrell zeichneten Video-Botschaften auf, über die im englischsprachigen Netz immer wieder berichtet wird. Doch in erster Linie sind es die eigenen Mobbing-Geschichten der Stars, die derzeit für große Beachtung sorgen. Um zu zeigen, dass die Phrase "Es wird besser!" nicht nur ein leeres Versprechen ist, verraten in diesen Tagen nämlich immer mehr Promis, wie es ihnen selbst als Schüler ergangen ist. So gestand Jessica Alba zum Beispiel, dass sie als Kind so sehr gehänselt und schikaniert wurde, dass sie jeden Tag von ihrem Vater in die Schule begleitet werden musste. Jenny McCarthy verriet, dass sie von anderen Mädchen mit Rohren verprügelt wurde, weil diese der Ansicht waren, ihre Freunde hätten ein Auge auf sie geworfen.

Auch Victoria Beckham spricht offen über ihre 'Bullying'-Erfahrung. Sie gibt an, in der Schule verprügelt worden zu sein, weil sie keine Freunde hatte und nicht "dazu gehörte". Jessica Simpson wurde mit Toilettenpapier und Eiern beworfen und Style-Guru Tim Gunn ('Project Runway') schockierte seine Fans, in dem er sogar verriet, dass er als Kind so sehr gehänselt wurde, dass er ebenfalls versuchte, sich das Leben zu nehmen.

Wie groß die Wirkung der Prominenten auf betroffene Jugendliche ist, ist noch unklar. Aber für die Promis steht schon jetzt fest: Wenn sie auch nur einen einzigen Betroffenen dazu bringen können, die Hoffnung nicht zu verlieren, dass es tatsächlich besser wird, hat sich der Einsatz schon gelohnt! Recht haben sie.

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur

 

Victoria Beckham: Verprügelt, weil sie nicht dazu gehörte
© Bild: Jessica Mazur